Parlamentarische Gespräche zur Verkehrspolitik in Brandenburg am 12. April 2011 |
| Veröffentlicht von vdob-vorstand (vdob-vorstand) am 09.05.2011 |
Am 12. April 2011 trafen sich im Mercure-Hotel in Potsdam auf gemeinsame Einladung des VdV und des VdOB Vertreter der öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen mit Politikern aller Fraktionen des brandenburgischen Landtages, um über aktuelle verkehrspolitische Themen zu diskutieren. Besonders begrüßt wurden der brandenburgische Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger und der Berliner Senator a.D. Wolfgang Branoner.In ihren Vorträgen waren sich die o.g. Herren sowie die Herren Faber (VdV) und Mehlmann (VdOB) einig, dass der Wandel der Bevölkerungsstruktur dringend ein Überdenken bisheriger Verkehrskonzepte erfordert – konkrete Lösungswege konnten jedoch noch nicht aufgezeigt werden. Herr M
ehlmann wies in seinem Beitrag besonders darauf hin, dass es sicherlich richtig sei, nach neuen Lösungen zu suchen, dass aber als Grundlage für derartige Lösungen auch gesicherte Aussagen des Bundes und des Landes über zukünftig zu erwartende Finanzierungsmodelle erforderlich seien. Insofern brachte der „offizielle“ Teil der Veranstaltung nicht allzu viele neue Erkenntnisse. Umso interessanter waren dann aber die Gespräche zwischen den Vertretern der Unternehmen und den Politikern. So konnte bei diesem oder jenem zu speziellen Fragen ein erstauntes „Aha“ erzeugt werden. Beispiel: Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Frau MdL Schulz-Höpfner, konnte nicht verstehen, warum die Unternehmen trotz der Sparzwänge sehr oft mit „großen“ (teuren) Bussen fahren, obwohl diese nur mit sehr wenigen Fahrgästen besetzt sind. Diese Busse sind aber für die Spitzenzeiten – insbesondere für den Schülerverkehr – erforderlich und kleinere Fahrzeuge müssten demzufolge zusätzlich beschafft werden. Man konnte deutlich den „Aha-Effekt“ bemerken und hoffen, dass diese Erkenntnisse zukünftige relevante Landtagsdiskussionen eventuell ein wenig in unserem Sinne beeinflussen werden. Zusammenfassend kann man feststellen: Es gab – wie zu erwarten – keine überraschenden Aussagen zur Finanzierung. Es gab aber interessante Gespräche mit vielen Politikern und damit die Möglichkeit, dem VdOB wieder einmal mehr Gesicht und Stimme zu verleihen. Die insgesamt neun anwesenden Vertreter unseres Verbandes taten ihr Bestes dafür.
Zuletzt geändert am: 09.05.2011 um 10:51:04
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