Bericht über die Informationsreise des VdOB vom 02.- 06. April 2017 nach Göteborg / Schweden

Die Abendsonne schien noch als um 17:45 Uhr in Kiel die Fähre von STENA-LINA Richtung Göteborg ablegte und sie weckte die Frühaufsteher am nächsten Morgen wieder als sie über dem Meer aufstieg. Pünktlich um 09:15 Uhr legte dann die Fähre im Hafen von Göteborg an.

Unser Busfahrer Kurt Herrmann, ein Schwedenliebhaber und – kenner hat nach unserer Ankunft, in Abstimmung mit Volvo-Busse, das geplante Tagesprogramm geändert und statt der vorgesehenen  Stadtrundfahrt mit uns einen Ausflug in die schöne Umgebung von Göteborg unternommen. Eine sehr gute Entscheidung waren sich alle einig, denn bei Sonnenschein, sehr schöner Landschaft und interessanten Sehenswürdigkeiten hatten wir einen zwar anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag. Die geplante Stadtrundfahrt sollte später nachgeholt werden.

Nach dem Einchecken im Hotel Opera und nach dem Bezug der Zimmer klang der Abend mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel aus.

Am zweiten Tag unserer Reise war volles Programm bei VOLVO geplant. Dazu fuhren wir zum VOLVO -Truck Experience Center, wo zuerst nach einem interessanten Einführungsvortrag ein Rundgang durch die Volvo-Truck Geschichte stattfand. Danach ging es auf die Teststrecke, wo jeder mit einem Bus oder Truck seiner Wahl eine Testfahrt durchführen konnte. Das war ein besonderes Erlebnis nicht nur für die Männer, sondern auch für  einige mutige Frauen. Leider war die Zeit zu knapp bemessen, denn dieser oder jener hätte ganz  gern noch mit dem großen Holz-Truck die Teststrecke absolviert.

Im Volvo-Bus Experience Center, bekamen wir dann am Nachmittag interessante Einblicke welchen hohen Stellenwert seit Gründung von VOLVO im Jahr 1927, die Sicherheit und der Umweltschutz haben. Dazu wurden uns innovative Techniken vorgestellt, mit denen die Fahrzeuge ausgerüstet sind.

Unter anderem hat VOLVO als erstes Unternehmen den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt im PKW (Amazon) eingeführt. Fahrsicherheitssysteme und Fahrerassistenzsysteme werden kontinuierlich entwickelt.

So wurde z.B. für Trucks ein System eingeführt, das beim Abbiegen überwacht, ob sich Personen (Radfahrer) im toten Winkel des Fahrzeugs befinden. In diesem Fall erfolgt eine automatische Bremsung. Aber auch die Ausbildung von Fahrern im sicheren Umgang mit Fahrerassistenzsystemen wird kontinuierlich weiter entwickelt, um Unfälle zu vermeiden.

Ganz oben steht das angestrebte Ziel: Keine Unfälle mit VOLVO – Fahrzeugen!

Von hoher Wichtigkeit ist bei VOLVO die Entwicklung der Elektromobilität. Bei der Einführung  entsprechender praxistauglicher Technologien gehört VOLVO zu den Vorreitern.

Wie das in der Praxis funktioniert, haben wir bei der Besichtigung der Indoor-Bushaltestelle des Elektrobusses der Linie 55 erfahren. Mit dem Elektrobus konnten wir dann auch eine Strecke fahren.

Am vierten Tag stand die Besichtigung des  VOLVO-Bus-Chassis Werkes in Boras auf dem Programm. Dort werden im Jahr ca. 5000 Chassis für  Busse hergestellt, verpackt und in alle Welt versandt. Nach einer kurzen Einführung konnten wir die einzelnen Fertigungsstationen in den Werkhallen im Rahmen einer Führung besichtigen.

Anschließend ging es zum VOLVO – Museum. Im Rahmen einer interessanten Führung wurde uns sehr viel über die Entwicklung von VOLVO von seiner Gründung 1927 bis heute vermittelt. Besonders die Palette der ausgestellten historischen Fahrzeuge war faszinierend.

Am Nachmittag wurde die geplante Stadtrundfahrt nachgeholt. Mit einer Schifffahrt einschließlich Abendessen klang der viertägige Aufenthalt in Göteborg aus.

Für die rundum gelungene, informative und erlebnisreiche Infotour 2017 haben die Unternehmen VOLVO, Stena-Line und die GEFA einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Für Ihre Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Reise möchten wir uns im Namen aller Beteiligten ganz herzlich bedanken.

VdOB erkundet gemeinsam mit einigen Busunternehmen am 26.1. 2017 den Baumkronenpfad „Baum & Zeit“ in Beelitz – Heilstätten

Zu einem Erlebnis der „besonderen Art“ hatte uns die Geschäftsführung von „Baum & Zeit“ Beelitz-Heilstätten eingeladen um bei schönstem Winterwetter Ihre Angebote für Gruppenreisen vorzustellen.

Was uns hier präsentiert wurde, hat alle unsere Erwartungen übertroffen.

Wir lernten unter sachkundiger Führung das einzigartige historische Gelände und die Bauten   der ehemaligen Lungenheilstätte Beelitz-Heilstätten nebst seiner wechselhaften hundertjährigen Geschichte kennen.

Die durch Verfall und Vandalismus gezeichneten Gebäude strahlen etwas faszinierendes und geisterhaftes zugleich aus

Besonders magische Einblicke auf das Gelände und die Gebäude hat man vom Baumkronenpfad aus. Dieser beginnt am 40 m hohen Aussichtsturm, der über einen Fahrstuhl barrierefrei zu erreichen ist.

Von der Aussichtsplattform in 36 m Höhe hat man einen ersten Überblick über das riesige Parkgelände.

Besonders interessante Einblicke bieten sich den Besuchern auf dem 300 m langen Baumkronenpfad, wenn er die Ruine des „Alpenhauses“ überquert auf deren Dach ein inzwischen 70-jähriger Wald wächst.

Zahlreiche Informationstafeln auf dem Baumkronenpfad informieren die Besucher über die spannende Geschichte und den Baumbestand des Waldparks.

Neben den vielfältigen saisonalen Angeboten für die Besucher ist in den nächsten Jahren ein weiterer Ausbau des Geländes mit zusätzlichen gastronomischen Angeboten  und interessanten Erlebnisbereichen geplant. Man darf gespannt sein.

Auf alle Fälle ist ein Besuch dieses einzigartigen Kultur- und Gartendenkmals heute schon ein großes Erlebnis für die ganze Familie.

Weiter Informationen und Angebote unter:  www.baumundzeit.de

Bericht von der 24. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

24. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. (VdOB) am 4. November 2016 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde-Mahlow

Es war eine gute Entscheidung unsere diesjährige Tagung im zentral gelegenen Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde – Mahlow durchzuführen, denn es bot hervorragende Bedingungen für unsere Veranstaltung.
Bereits am Vorabend reisten zahlreiche Verbandsmitglieder und Aussteller an und tauschten sich in lockeren Gesprächsrunden aus.
Zur Tagung am 4. November waren insgesamt mehr als 100 Mitglieder, Partner, Aussteller und Gäste unserer Einladung gefolgt.

Digitalisierung in der Busbranche, das war das übergreifende Thema, das unsere Tagungsordnung bestimmte.

Traditioneller Auftakt vor Beginn der eigentlichen Tagung war die interne Mitgliederversammlung in deren Rahmen aktuelle Themen des Verbandes besprochen wurden.
Im Anschluss daran fand die Begrüßung der 19 Aussteller mit Rundgang des Vorstandes und der Gäste durch die Präsentationen im Foyer und der Besuch der 3 Busaussteller im Außenbereich des Hotels statt.

Zum offiziellen Beginn der Tagung begrüßte der Verbandspräsident Ulrich Mehlmann die Mitglieder, Aussteller und Gäste.

Danach folgte das Grußwort des Landtagsabgeordneten und Präsidenten der Landesverkehrswacht, Rainer Genilke, der im Anschluss gemeinsam mit Präsident Ulrich Mehlmann den Busfahrer Heiko Danckert, vom Unternehmen Michael-Reisen für seine hervorragenden Leistungen den Titel „Busfahrer des Jahres 2016“ verlieh.

Diese Auszeichnung soll zur Tradition werden und der Titel „Busfahrer des Jahres“ zukünftig zu jeder Jahrestagung vergeben  werden.

Besonders interessiert verfolgten die Tagungsteilnehmer den Redebeitrag von Matthias Schröter vom BdO, der insbesondere über den Stand der Digitalisierung in der Branche  sowie zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen des privaten Busgewerbes informierte. Digitalisierung, Elektromobilität, automatisiertes und autonomes Fahren sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern sehr nahe Realität.  Dazu verwies er auf die gemeinsame Veranstaltung des BdO mit der Messe Berlin „Fachkongress und Messe BUS2BUS“, die  am 25.und 26. April 2017 auf dem Berliner Messegelände stattfindet und dieses Thema im Focus hat.

                  

Sehr ausführlich und informativ waren die Vorträge von Herrn Leo Ernst, PKF München zum Thema „Eigenwirtschaftliche Antragstellung durch KMU“ und von Jan Falkenstern, CarTec  GmbH Berlin,  zum Thema „Tom-Tom-Telematics in der Busbranche“.
Damit sich alle Teilnehmer diese Informationen noch einmal abrufen können, haben wir die Präsentationen der beiden Referenten auf unserer Website im internen Mitgliederbereich eingestellt.

Einen interessanten Einblick in die Vorbereitung der IGA 2017, die vom 13.4. – 15.10. 2017 auf dem Gelände der „Gärten der Welt“ in Berlin-Marzahn stattfindet, vermittelte Astrid Werner mit einer lebendigen Präsentation.
Für Busunternehmen wird es wieder sehr attraktive Reiseangebote zum Besuch dieser beachtenswerten Gartenschau geben. Wer sich vorab informieren möchte kann auf der Website der IGA 2017 schon vieles über den Stand der Vorbereitung erfahren.

Nach Beendigung der Tagung konnten sich die Mitglieder und Gäste noch bei Kaffee und Kuchen im Foyer die Angebote der Aussteller ansehen und weitere Gespräche führen.
Besonderer Anziehungspunkt für derartige Gespräche war der in diesem Jahr erstmalig zum Einsatz gebrachte und in Blankenfelde-Mahlow vorgestellte neue Konferenzbus der GEFA-Bank. Hier können aus „normalen“ Geschäftsgesprächen Erlebnisse werden, wie die Reaktionen unserer Mitglieder und anderer Aussteller, die ebenfalls alle bewiesen haben, daß Verkaufen nicht nur Rechnungen schreiben bedeutet, deutlich machten.

Als touristisches „Damenprogramm“  wurde parallel zur Tagung eine interessante Führung im Tropenparadies „Tropical Islands“ durchgeführt, die mit einer gemütlichen Kaffeerunde endete. Danach ging es wieder zurück ins Hotel VAN DER VALK.

Die Abendveranstaltung im großen Saal des Hotels VAN DER VALK  bot noch einmal allen Mitgliedern und Gästen die Möglichkeit sich mit vielen Gesprächspartnern auszutauschen und bei Musik, einem leckeren Büffet und außergewöhnlicher Unterhaltung durch Ihre Majestät den „Alten Fritz“ gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen.

Unsere 25. Jahrestagung, mit Neuwahl des Vorstandes, ist am 3. 11. 2017 geplant.

Wir laden heute schon alle Mitglieder dazu herzlich ein, dieses Jubiläum gemeinsam mit uns zu begehen. Wir würden uns freuen, Sie zu unserer 25. Jahrestagung begrüßen zu können.

 

Digitalisierung in der Busbranche

   

Digitalisierung in der Busbranche,

das wird das übergreifende Thema zu unserer Jahrestagung sein, die am 4. November 2016 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde-Mahlow stattfindet.

Schon längst ist die Digitalisierung in unseren Alltag eingezogen und beherrscht fast alle Bereiche unseres Lebens.

Aber was bedeutet das für unsere Branche? Wo stehen wir in dieser Entwicklung und wohin wird die Entwicklung noch gehen?

In der Busbranche ist bereits in den letzten Jahren modernste Technik eingezogen. Wir verfügen über automatische Bremsassistenten, Spurwechselassistenten und andere digitale Sicherheitssysteme.

Auch für den Fahrgast gibt es bereits viele neue digitale Nutzungsstrukturen. Fahrtickets werden bereits überwiegend am Automaten gekauft und über Fahrpläne informiert man sich per App. Hier wird es in den nächsten Jahren eine Reihe weiterer interessanter Entwicklungen geben.

Der Bedarf an öffentlicher Mobilität wird steigen, deshalb geht es zukünftig u.a. um die Entwicklung nachhaltiger Lösungen wie Mobilitätsketten, Mobilitätsverbünden und nicht zuletzt auch um die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen insbesondere zur Feinerschließung ländlicher Regionen.

Die private Busbranche wird durch die Digitalsierung vor große Herausforderungen gestellt. Wie nehmen wir die Herausforderung an damit wir nicht von der digitalen Revolution überrollt werden?

Dazu hat der BdO am 15. März dieses Jahres das „BdO-Experten-Forum Bus 4.0“ veranstaltet um über die neuen Entwicklungen zu informieren.

Sicher ist, bereits in 10 Jahren wird sich der öffentliche Verkehr enorm verändert haben.

Wir sind gespannt und darüber wollen wir diskutieren.

 

 

Bericht über die Informationsreise des Verbandes der Omnibusunternehmen des Landes Brandenburg (VdOB) vom 13.3. bis 17.3. 2016 nach Südtirol

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Pünktlich, Sonntag früh um 8:00 Uhr startete unser „Weltmeisterbus“ vom Gelände  Mercedes Benz in Berlin Spandau, in Richtung Süden. Bereits die Busfahrt durch die ganze Bundesrepublik aber insbesondere durch das Alpenland war voller Eindrücke.

Unser Ziel, Hotel Post Gries in Bozen, haben wir gegen 19:00 Uhr erreicht.

Die Landeshauptstadt Südtirols – Bozen stand gleich am ersten Tag auf unserem Programm. Während einer interessanten Stadtführung  lernten wir die malerische Altstadt mit ihren Laubengängen und den legendären Obstmarkt kennen.

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Bei herrlichem Sonnenschein ließen wir den Vormittag auf dem Waltherplatz, zu Füßen des Denkmals von Walther von der Vogelweide, mit seinen zahlreichen Restaurants und Cafés ausklingen.

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter entlang der Südtiroler Weinstraße zum Weingut BRIGL,  wo uns eine außergewöhnlich heitere Kellereibesichtigung mit Weinprobe geboten wurde.

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Der „Kellermeister“ hat uns nicht nur in die Geheimnisse der Weinkelterei eingeweiht sondern brachte uns gleichzeitig in humorvoller Weise einiges über die Lebensart und das Gemüt der Südtiroler bei.

Nicht zuletzt waren die verkosteten Weine sehr gut und alle nutzten das Angebot einige Weine zu kaufen.

Am nächsten Tag ging unsere Reise zum Gardasee. Vom kleinen Städtchen Riva del Garda mit seinen drei historischen Stadttoren ging es mit dem Schiff nach Limone wo wir  die Möglichkeit hatten die malerische Altstadt zu besichtigen und über die Mittagszeit die heimische Küche zu genießen. Anschließend ging es weiter nach Malcesine.

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Dieser überaus malerische Ort mit seinen kleinen Plätzen, Laubengängen und holprigen Pflasterwegen zog seinerzeit schon Johann Wolfgang von Goethe an. Als dieser die auf dem umliegenden Felsen thronende Skalingerburg in seinem Skizzenblock festhalten wollte, wurde er für einen österreichischen Spion gehalten und inhaftiert. Nur einem literaturkundigem Einheimischen dem der Name Goethe ein Begriff war, hatte Goethe es zu verdanken, dass er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Dieses Schicksal blieb uns erspart und wir konnten nach einem erlebnisreichen Tag unsere Heimreise ins Hotel antreten.

An unserem letzten Tag ging es vorerst hoch hinaus in die Bergwelt, den Vinschgau. Vorbei an der Gemeinde Kastelbell mit dem Schloss Juval, das sich in Privatbesitz von Reinhold Messmer befindet, ging es weiter nach Schlunderns und Glums, der kleinsten Stadt Südtirols mit einer noch vollkommen erhaltenen Stadtmauer. Hier schien noch alles im Winterschlaf, es war windig und kühl und wir waren froh, dass wir letztendlich doch noch ein Restaurant fanden um uns etwas aufzuwärmen.

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Auf der Weiterfahrt zum Reschenstausee hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden verschneiten Berggipfel. Der Reschenstausee, aus dem noch heute der Kirchturm des versunkenen Dorfes Alt-Graun ragt, lag noch unter einer dicken Eisdecke.

Auf der Fahrt zurück ins Tal kam die Sonne wieder zum Vorschein und wir erlebten am Nachmittag Meran bei herrlichem Sonnenschein. In dieser Stadt vermischen sich mittelalterliche Bauten und das Flair der mondänen Kurstadt das schon Kaiserin Sissi zu schätzen wusste.

Bei einer Stadtführung lernten wir die bekannten Laubengassen, schöne, stimmungsvolle Plätze sowie das Kurhaus mit der Kurpromenade kennen.

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Bei einem Cappuccino oder Eis konnten wir noch das schöne, milde Klima und den Blick auf die umliegenden verschneiten Berggipfel genießen, bevor es wieder zurück zum Hotel nach Bozen ging.

Auf unserer Heimreise begleitete uns die Sonne den ganzen Tag. Besonders schön war die Abweichung von unserer Reiseroute über Garmisch-Patenkirchen , wo wir immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die verschneite Bergwelt der Alpen hatten.

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Fast pünktlich um 19:00 Uhr traf unser Bus wieder in Berlin-Spandau ein.

Hinter uns lagen erlebnisreiche Tage in Südtirol, mit einer sehenswerten Landschaft, touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten und  liebenswürdigen Menschen.

Nicht zuletzt ein großes Dankeschön an Mercedes Benz, Herrn Popis, für die Bereitstellung des Busses, den Busfahrer Herrn Kaiser und die Rundumbetreuung im Bus durch Herrn Busch und Herrn Steller. Danke auch an Herrn Behrendt für die zeitweise Vertretung des Busfahrers sowie  an die Reiseführung durch „alpetours“ Frau Dangl und Herrn Sharif.

Bitte vormerken: die nächste Infotour findet voraussichtlich in der 14. KW 2017 statt.

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Ehrendiplom der Internationalen Road Transport Union (IRU) an Brandenburger Busfahrer verliehen

Das IRU- Diploma of Honour wird alljährlich an Busfahrer/innen nach äußerst strengen Kriterien verliehen. Dazu gehören neben der unfallfreien Kilometerzahl von mindestens einer Million unter anderem zwanzig Jahre Erfahrung als Berufskraftfahrer, davon mindestens fünfzehn Jahre im internationalen Verkehr.
Lediglich 23 deutsche Omnibusfahrer erhielten in diesem Jahr diese Auszeichnung.Umso mehr freuen wir uns darüber, dass zum ersten mal auch ein Brandenburger Busfahrer dabei war.

Dem 63-jährigen Rainer Letz von der Verkehrsgesellschaft Belzig wurde am Freitag, dem 11.Dezember 2015 das IRU-Diplom unter Anwesenheit von Minister Günter Baaske, Verbandspräsident des VdOB Ulrich Mehlmann, Bürgermeisterin Hannelore Klabunde und Firmenchef Hans-Jürgen Hennig feierlich überreicht.

Ehrendiplom der Internationalen Road Transport Union (IRU) an Brandenburger Busfahrer verliehen Ehrendiplom der Internationalen Road Transport Union (IRU) an Brandenburger Busfahrer verliehen

Im Namen unserer Verbandsmitglieder gratulieren wir Herrn Letz herzlich zu dieser Auszeichnung.
Für den gebürtigen Belziger bedeutet das auch eine hohe Anerkennung für seine mehr als 40-jährige Betriebszugehörigkeit bei der Verkehrsgesellschaft Belzig.
Wir sind uns sicher, dass in unseren Brandenburger Busunternehmen noch mehr Busfahrer tätig sind, die die Kriterien für das IRU-Diplom erfüllen.
Deshalb möchten wir alle unsere Verbandsmitglieder ermutigen, im nächsten Jahr ihre Bewerbungen für diese Auszeichnung einzureichen.
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Dazu auch ein Beitrag in MAZ-online am 13.Dezember 2015

 

Bericht von der 23. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. (VdOB) am 6. November 2015 in der „Alten Ölmühle“ in Wittenberge

Es war eine gute Entscheidung die diesjährige Verbandstagung im Norden Brandenburgs, im außergewöhnlichen Ambiente der „Alten Ölmühle“ in Wittenberge durchzuführen. Das freute die „Nordlichter“ unter unseren Mitgliedsunternehmen genauso wie auch den Bürgermeister, Dr. Hermann und weitere regionale Vertreter, die diese Veranstaltung als eine Referenz an ihre Region empfanden. Und das mit Recht, denn mehr als 150 Verbandsmitglieder, Aussteller und Gäste waren unserer Einladung in die „Alte Ölmühle“ nach Wittenberge gefolgt…

Nach einem internen Tagesordnungspunkt nur für die Verbandsmitglieder war traditioneller Auftakt der Veranstaltung die Begrüßung der 23 Aussteller mit Rundgang des Vorstandes und der Gäste durch die Ausstellung im Tagungssaal und Besuch der 5 ausgestellten Busse  im Außenbereich der Ölmühle.

Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

Zum offiziellen Teil der Tagung begrüßte der Verbandspräsident Ulrich Mehlmann die Mitglieder, Aussteller und Gäste. Danach folgten die Grußworte des Bürgermeisters der Stadt Wittenberge, Dr. Oliver Hermann, des Landtagsabgeordneten Rainer Genilke und des Leiters des Sachbereiches ÖPNV/Abfallwirtschaft  des Landkreises Prignitz, Herrn Andreas Much.

Sie alle berichteten über die inzwischen positive infrastrukturelle Entwicklung der Region, wiesen jedoch auch besorgt darauf hin, dass in den nächsten Jahren die Mittel zur weiteren Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur drastisch zurückgefahren werden. Das wird zu spürbaren Einschränkungen für die Menschen in der Region führen. Diese Tatsache fachte gleich eine rege Diskussion über die Verteilung der Mittel und die Planungssicherheit für die Landkreise und Kommunen an.

Desweiteren wurde eine Fahrzeugförderung zur Sicherung der gesetzlich geforderten Barrierefreiheit in Bussen angemahnt, denn die hohen finanziellen Belastungen  für die Umrüstung bzw. Neuanschaffung von Bussen müssen die Unternehmer selbst tragen und fühlen sich mit diesem Problem ziemlich allein gelassen.

Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

Interessiert verfolgten die Tagungsteilnehmer die Redebeiträge von Matthias Schröter, vom BdO zu aktuellen Themen aus der Busbranche und  von Erich Haller vom Hauptzollamt Potsdam zur Thematik der praktischem Umsetzung des Mindestlohngesetzes sowie zur Finanzkontrolle und Schwarzarbeit. Hier traten in angeregter Diskussion Unsicherheiten bei der Anwendung der gesetzlichen Regelungen auf wie z.B. der Bezahlung der Busfahrer bei Bereitschaft und Rufbereitschaft. Herr Haller sicherte zu, entsprechendes Informationsmaterial zu den rechtlichen Regelungen zur Verfügung zustellen, damit die Unternehmen einen einheitlichen und sicheren Handlungsrahmen dazu haben.

Viele technische Neuerungen aus der Busbranche stellte Herr Reinhard Fritsch (freier Journalist) aus Frankfurt/Main vor. Er wies jedoch mehrfach ausdrücklich darauf hin, dass die besten Fahrerassistenzsysteme nicht eine gute Ausbildung des Busfahrers ersetzen. Wo wir wieder beim Thema Fahrermangel und Ausbildung von Busfahrern waren. Einen interessanten Einblick in die Vorbereitung der LAGA 2016 in Eutin (Schleswig-Holstein) und die IGA 2017 auf dem Geländer der Gärten der Welt in Berlin, vermittelten uns Daniela Schröder und Astrid Werner in einer lebendigen Präsentation.

Für Busunternehmen wird es wieder sehr attraktive Reiseangebote zum Besuch dieser Gartenschauen geben. Als touristisches Programm für die Begleitpersonen wurde parallel zur Tagung eine interessante Stadtführung in Wittenberge durchgeführt. Danach ging es nach Meyenburg um  das dortige Modemuseum zu besichtigen.

Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

Die Abendveranstaltung im Brauhaus der Alten Ölmühle bot allen Mitgliedern und Gästen die Möglichkeit sich mit vielen Gesprächspartnern auszutauschen und bei Musik, einem leckeren Büffet und der fürsorglichen Betreuung durch einen außergewöhnlichen „Aushilfskellner“,  gemeinsam zu feiern.

Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

Nicht zuletzt möchten wir, auch im Namen des Vorstandes des VdOB, allen Beteiligten an der Jahrestagung 2015 ganz herzlich danken. Wir haben sehr viel positives Feedback zu der Veranstaltung erhalten.

Jahrestagung2015_14Und auch die regionale Presse hat sich gefreut, dass wir unsere diesjährige Mitgliederversammlung nach Wittenberge verlegt haben…

23. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

23. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. am 6. November 2015  in der „Alten Ölmühle“ in Wittenberge

Die Vorbereitungen zur 23. Jahrestagung des VdOB, die in diesem Jahr in der „Alten Ölmühle“ in Wittenberge stattfinden wird, sind im vollen Gange. Wir haben den Veranstaltungsort besichtigt und dort ein ungewöhnlich interessantes Ambiente vorgefunden, das  sich sehr gut für die Durchführung unserer Jahrestagung eignet.

Im Speicher der „Alten Ölmühle“

Im Speicher der „Alten Ölmühle“ werden die Tagung und die Ausstellung stattfinden.

Im Innenhof des Areals ist ausreichend Platz vorhanden um Busse zu präsentieren. Restaurant und Hotel befinden sich ebenfalls unmittelbar auf dem Gelände. Damit können wir jetzt die Detailplanung der Jahrestagung 2015 beginnen.

Neben den Verbandsmitgliedern und Gästen werden zur Jahrestagung wieder zahlreiche Unternehmen eingeladen, die in einer Präsentation parallel zur Tagung ihre Leistungen und Produkte vorstellen können. So können z.B. Bushersteller, Serviceunternehmen, Zulieferer und auch  touristische Unternehmen ihre Angebote offerieren.
Die konkreten Anmeldeunterlagen werden in Kürze versandt.

Schwerpunkt des geplanten Tagungsprogramms wird neben interessanten Informationen aus der Branche und aus dem Bundesverband der Omnibusunternehmen (BdO) die praktische Umsetzung des Mindestlohngesetzes mit allen seinen Ecken und Kanten sein. Für die Begleitpersonen unserer Verbandsmitglieder wird wie in jedem Jahr ein touristisches Programm vorbereitet.

Zur Abendveranstaltung nach der Tagung, die ebenfalls in der  „Alten Ölmühle“ stattfindet, besteht für die Mitglieder und ihre Gäste die Möglichkeit sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und nicht zuletzt mit parodistischen Einlagen von „ Show Fatal“ gemeinsam zu feiern.

Weitere Informationen über die „Alte Ölmühle“ Wittenberge finden Sie unter www.oelmuehle-wittenberge.de.

 

Informationsreise zum Omnibuswerk der Firma IVECO in Výsoké Mýto in Tschechien

Informationsreise des Verbandes der Omnibusunternehmen des Landes Brandenburg e.V. (VdOB) vom 18. – 21. März 2015 zum Omnibuswerk der Firma IVECO in Výsoké Mýto in Tschechien

Zum Start unserer diesjährigen Info-Tour, pünktlich um 8:00 Uhr vom IVECO-Gelände in Potsdam, hatten wir bereits  den schönsten Sonnenschein. Nach einem Zwischenhalt in Freienhufen, wo noch Gäste zustiegen, war die Teilnehmerzahl unserer Reise komplett.

Nach Ankunft in Litomysl in den frühen Abendstunden, ebenfalls bei tollem Sonnenschein, bezogen wir  unser Hotel „Aplaus“, das seinen Namen zu Recht verdient hatte. Das Hotel und insbesondere die Hotelzimmer waren exzellent. Das gemeinsame Abendessen fand im Restaurant „Pod Klasterem“ gleich um die Ecke statt. Einige Teilnehmer ließen den Abend  danach noch in der Disco des Städtchens ausklingen.

Inforeise des VdOB ev. zum Omnibuswerk der Firma IVECO Inforeise des VdOB ev. zum Omnibuswerk der Firma IVECO Inforeise des VdOB ev. zum Omnibuswerk der Firma IVECO

Der  zweite Tag war dem Hauptanliegen unserer Reise, der Besichtigung des IVECO-Werkes in Vysoke Myto gewidmet.

Nach einem interessanten Vortrag von Herrn Routi, perfekt gedolmetscht von Vita unserem Reisebegleiter, ging es zur Besichtigung der Werkshallen. Hier wurde uns die gesamte Palette des Fertigungsablaufes der Produktion eines IVECO-Busses gezeigt. Es war sehr informativ zu erfahren, wie sich das Werk geschichtlich und produktionstechnisch entwickelt hat. Die Busse können Bestplatzierungen im Weltmaßstab vorweisen. Außerordentlich interessant zu beobachten war die Durchführung des Tauchvorganges zur Lackierung des gesamten Kastenrahmens in der Lackiererei – eine sichere Garantie für den Rostschutz am Produkt. Das Unternehmen beschäftigt 2000 Mitarbeiter vor Ort und weitere an unterschiedlichen Standorten in Europa. Pro Jahr laufen ca. 3000 Busse vom Band. Besonders auffallend und beeindruckend war die hohe Sorgfalt, die dem Arbeitsschutz galt. Mit Sicherheit ist dieses ICECO- Werk eines der Vorzeigeunternehmen die es in Europa gibt. Es lohnt sich einen IVECO-Bus zu fahren. Am späten Nachmittag, das Wetter immer noch sonnig, starteten wir in Richtung Prag als Zwischenstopp auf dem Rückweg nach Hause. Nach dem Einchecken im Prager Hotel „Holiday Inn Congress“ ging es am Abend zum gemeinsamen Essen auf das Restaurantschiff „Grosseta Marina“ auf der Moldau. Zwar ohne Musik von Smetana aber dafür mit ohrenbetäubender Geräuschkulisse durch die vielen Gäste war das Restaurant dennoch von hoher Qualität und alle haben sich an diesem Abend wohl gefühlt.

Der dritte Tag unserer Reise, wieder herrlicher Sonnenschein und partielle Sonnenfinsternis inklusive, war der goldenen Stadt Prag gewidmet. Ab 10:00 Uhr ging es, geführt von unserem Dolmetscher Vita, auf einen Stadtrundgang im Zentrum von Prag. Natürlich mit den Highlights Wenzelsplatz, Altstädter Rathaus mit astronomischer Aposteluhr, Karlsbrücke und Prager Burg. Am Abend fuhren wir mit einen Standseilbahn zum gemeinsamen Abendessen in das Restaurant „Petrinske Terazy“ mit beeindruckendem Ausblick auf das nächtliche Prag und besonders schön beleuchtetem Hradschin.

Am vierten Tag starteten wir am Morgen mit vielen interessanten Eindrücken und schönen Erinnerungen an diese Info-Tour  zur Heimreise zurück nach Potsdam. Und vor allem mit dem Wissen: IVECO fahren macht Spaß. Im Namen aller Teilnehmer bedanken wir uns bei Herrn Carnarius und Herrn Zimmermann für die Organisation und Begleitung der Besichtigung im IVECO-Werk und bei Daniel Scherr und Michael Schinke von der GEFA für die wie immer hervorragende Betreuung auf unserer Reise.