Schulstart in Deutschland

Schulstart in Deutschland: Busverbände fordern gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung zur besonderen Vorsicht im Straßenverkehr auf

Im Rahmen der Sicherheitsinitiative BUSSTOP empfing Brandenburgs Staatssekretärin Ines Jesse Frau Leonard und Frau Ludwig vom BdO, die Vorsitzende des VdOB, Frau Herz und 20 Schulkinder von der Inselschule Töplitz.

Dabei überreichten die Kinder der Staatssekretärin eine Mappe mit selbst gezeichneten Bildern zum Thema Verkehrssicherheit.

Die gemeinsame Botschaft: Gerade jetzt gilt es besonders auf die ABC-Schützen zu achten…

Weiterte Informationen dazu in der Pressemitteilung des BdO unter: www.bdo.org/presse/pressemeldungen

2. Sommerfest des VdOB am 19.6. 2019 auf Schultz’ens Siedlerhof in Glindow/OT Elisabethhöhe

Das Wetter hat es zum  diesjährigen Sommerfest des VdOB, mit über 30 Grad am Abend besonders gut gemeint.

Wir waren zu Gast bei einer netten Familie, nämlich im Familienunternehmen Schultz auf Schultz’ens  Siedlerhof in Glindow/ Elisabethhöhe.

Während nach und nach alle Gäste eintrafen, gab es erst einmal ein kaltes Erfrischungsgetränk für jeden Geschmack in schönem Ambiente unter Sonnenschirmen.

Hier haben sich alle erstmal akklimatisiert, bevor uns Schultz Junior durch das Unternehmen führte. Wir hörten Interessantes über die Geschichte der Familie und des Siedlerhofes in seiner heutigen Form.

Besonders spannend war die Führung durch die GLINA Whisky – Destillerie, der größten (von 2) in Deutschland. Hier erfuhren wir nicht nur wie der Whisky hergestellt wird, wir wurden auch in die Geheimnisse und die Bedeutung der richtigen Fässer für die Lagerung des Whisky, eingeweiht.

Dabei hat Masterdestiller Michael Schultz auch hie und da aus dem „Nähkästchen“ geplaudert und uns so manches Histörchen in Zusammenhang mit der Whiskyherstellung erzählt.

Außer Whisky werden auf dem Hof u.a. auch handgemachte Obstweine, Obstbrände und Liköre hergestellt. Und das alles mit Zutaten aus eigener landwirtschaftlicher Produktion.

 

Etwas ermüdet aber beeindruckt von der Professionalität, wie Familie Schultz den Hof führt, gingen wir über zum kulinarischen Teil unseres Sommerfestes, dem Abendessen im Restaurant.

Unsere Vorstandsvorsitzende, Heidi Herz, ließ es sich nicht nehmen die Gäste mit einer kleinen Tischrede auf den Abend einzustimmen und auf einen schönen Sommerabend mit einem Glas Wein anzustoßen.

Serviert wurde ein Menü mit Spargelsuppe als Vorspeise, Spargel mit Schnitzel als Hauptgericht und  leckeres Eis als Nachspeise.

Als alle wieder draußen im Freien unter den kühlenden Sonnenschirmen Platz genommen hatten, begann die Verkostung der verschiedenen Whiskysorten.

Nach jeder Whisky-Probe wurden die ohnehin immer regen Gespräche zwischen den Mitgliedern und Gästen noch intensiver und „lockerer“.

Alles in allem war  es ein sehr schöner Abend.

Zum Schluss, gegen 23:30 Uhr stand ein Shuttlebus für die Gäste, die eine Übernachtung im „Hotel zur Insel“ in Werder gebucht hatten bereit.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Hans-Jürgen Hennig, der den Bus einschließlich Fahrer zur Verfügung gestellt hat.

 

Bericht über die Informationsreise des VdOB vom 7.- 11. April 2019 nach Wien

Schönes Wetter, alle vollzählig an Bord und die Reiseverpflegung für die lange Fahrt gut verstaut, ging es pünktlich los in Richtung Wien. Zuerst mit Stefan Behrendt und danach mit Stefan Pehle am Steuer haben wir die Fahrt bei Sonnenschein in unserem komfortablen Setra S516HDH sehr genossen.

Nach einigen Zwischenstopps hatten wir gegen 19:00 Uhr Wien erreicht. Das erste beeindruckende Bauwerk das wir auf der Fahrt zum Hotel zu Gesicht  bekamen war eine Müllverbrennungsanlage!?. Aber nicht irgendeine, sondern ein architektonisch und farblich beeindruckender  Hundertwasser – Bau, mit hoch aufragendem Schornstein und goldener Kugel, die in der Abendsonne leuchtete. Was für ein schöner Empfang in Wien…

Nach dem Einchecken, gemeinsamen Abendessen und noch einem kurzen Besuch an der Hotelbar war für die meisten Ruhe angesagt, denn am nächsten Morgen ging es gleich zum Betriebshof der Firma Dr. Richard.

Dort wurden wir von Dr. Richard persönlich empfangen. In einer Präsentation stellten er und sein Technischer Leiter, Herr Strasser, das Unternehmen vor, das mit ca. 1000 Bussen an 12 Standorten in Österreich, der Schweiz und Deutschland, größtes privates Busunternehmen im deutschsprachigem Raum ist. Die Firmenzentrale mitten in Wien platzt bereits aus allen Nähten und soll in der Wiener Seestadt an der U2 mit ca. 50.000 qm neu aufgebaut werden. Damit verbunden soll gleichzeitig der technische Wandel für klimafreundliches Fahren Einzug halten. Digitalisierung, Elektrobusse, Fahren mit Wasserstoff und autonomes Fahren sollen vorangetrieben werden.  Für die Wasserstoffbetankung der Busse soll der Wasserstoff am neuen Standort selbst hergestellt  werden. Wie alle andern Unternehmer hat auch Dr. Richard akute Personalprobleme, die durch die Konkurrenz aus Südosteuropa (Lohnkosten, Personal- und Sozialstandarts) noch verstärkt werden.

Ab Mittag ging es weiter mit einer sehr informativen, 3-stündigen Stadtrundfahrt mit Ausstieg am Schloss Bellevue.

Nachdem wir in einer kurzen Kaffeepause einen weiteren Teil des leckeren Kuchens von Frau Riese verspeist hatten, ging es gleich weiter Richtung Schloss Schönbrunn.

Die kaiserliche Sommerresidenz wurde nach dem Vorbild von Versailles errichtet und ist von einem weitläufigen Park umgeben. Im Rahmen einer Audio-Guide-Führung haben wir uns das prächtige Schoss angesehen. Danach konnten wir noch den Ostermarkt auf dem Vorplatz des Schlosses besuchen, ein kleines Ostergeschenk kaufen oder einfach nur einen Kaffee oder eine andere typische österreichische Leckerei genießen.

Der Abend war geprägt von der „Jagd“  auf ein gutes Schnitzel-Restaurant, wo wohl keiner eine Enttäuschung erlebt hat…

Tag drei unserer Fahrt stand voll im Zeichen der Erkundung der Stadt Wien. Auftakt war ein 3-Stündiger Stadtrundgang in der Wiener Innenstadt. Unser Stadtführer Helmut hat uns nicht nur mit viel interessanten Informationen, sondern auch mit einer großen Portion Wiener Charme die Stadt Wien nahe gebracht. Uns allen wurde klar, daß die „Schatztruhe“ Wien nicht in 3 Stunden zu erkunden ist.

Pflastermüde endete unser Stadtrundgang im renommierten Cafe Central, wo uns eine Kaffeetafel nebst der legendären Wiener Sachertorte erwartete. Die Begeisterung über die Sachertorte hielt sich bei den meisten jedoch in Grenzen…

Nachdem die Kräfte etwas aufgetankt waren, konnte am Nachmittag jeder auf eigene Faust die Stadt weiter erkunden.

Den Abend nutzten einige  zum Besuch  eines Strauß-Mozart-Konzerts im Wiener Kursalon (nach deren Aussage übrigens sehr empfehlenswert) und der Rest der Gruppe traf sich zum Abendessen im „Schnitzelrestaurant“ um die Ecke.

Am letzten Tag unserer Reise ging es ins Umland von Wien, in die Wachau. In Begleitung unserer charmanten Reisleiterin Maria war die erste Station das Stift Melk. Nach einer Führung und einem kurzen Besuch des Gottesdienstes in der Schlosskirche fuhren wir dann immer entlang der Donau nach Krems-Angern zum Marillenhof Aufreiter.

Dort erwartete uns bereits die Familie Aufreiter um uns ihr Unternehmen vorzustellen und uns mit leckeren Kostproben ihres Sortiments an Produkten von Konfitüre, Likör, Wein, Saft etc. zu verwöhnen. Von Wein und Likör gut gelaunt nahmen wir dann im Restaurant unsere vorab bestellten köstlichen Marillen-Menüs ein. Danach hatten wir die Möglichkeit im Hofladen einige Produkte zu kaufen. Besonders beliebt war der Wein, der ein willkommenes Mitbringsel für die bevorstehenden Ostertage war.

Auf dem Heimweg machten wir noch einen Abstecher  in die mittelalterliche Stadt Krems. Im Rahmen eines kleinen Stadtrundganges erfuhren wir von unserer Reiseleiterin Maria interessante und kuriose Geschichten.

Voll mit Eindrücken von der Stadt, seinen charmanten Bewohnern und der schönen Umgebung von Wien traten wir am nächsten Morgen die Heimreise an.

Wir waren uns alle einig, daß Wien nicht nur eine Reise wert ist…

Für die schöne, erlebnisreiche Infotour gilt unser besonderer Dank:

– dem Hauptsponsor, Wolfgang Momber von der Omnibuskompetenz Berlin GmbH
– dem bewährten Partner GEFA Bank, der auch dieses Mal maßgeblich an der
  Vorbereitung der hervorragenden Bordverpflegung beteiligt war
– Frau Pohl von Wörlitz Tourist für die Reiseplanung
– unserem Fahrer, Stefan Pehle (AC Busreisen Potsdam) und seinen beiden „Helfern“
  Stefan Behrendt und Peter Nieder,
– sowie Jörg Wollgast, der uns als EvoBus-Vertreter die
  gesamte Fahrt über begleitete.

Bericht von der 26. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

26. Jahrestagung des Verbandes der Omnibusunternehmen des Landes Brandenburg e.V. (VdOB) am 2.11. 2018 im Hotel VAN DER VALK in 15827 Blankenfelde-Mahlow

Schönes Herbstwetter und hohe Teilnehmerzahlen von Mitgliedern, Ausstellern und Gästen sorgten für gute Stimmung zur  diesjährigen Mitgliederversammlung des VdOB.

Dem Bus gehört die Zukunft. Das war die zentrale Aussage aller Beteiligten an unserer Jahrestagung. Denn die hervorragende Umweltbilanz der Busse im  öffentlichen Verkehr wird zukünftig dazu führen, daß mehr und mehr in den flächendeckenden ÖPNV investiert werden muss um den Autoverkehr auf unseren Straßen zu reduzieren.

Deshalb war die Teilnahme von Ministerin Kathrin Schneider und BDO-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard an unserer Jahrestagung von großer Bedeutung.

Sie vermittelten Ihre aktuellen Positionen zur weiteren Entwicklung der Branche, ohne die zurzeit bestehenden Probleme auszuklammern.

        

Der Bedarf an öffentlicher Mobilität wird aufgrund der demografischen Entwicklung immer umfangreicher. Deshalb geht es zukünftig nicht zuletzt um die Entwicklung nachhaltiger Lösungen, die optimale Mobilität garantieren. Dazu sollen laut Mobilitätsstrategie des Landes Brandenburg die Verkehrsstränge vom Berliner Umland in die Regionen erweitert werden. Die Landesförderung der Plus-Bus-Systeme ist laut Ministerin Schneider ein wichtiges Element dabei.

Um das Busfahren noch attraktiver zu machen, forderte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Genilke die Herstellung der Barrierefreiheit in den Bussen finanziell zu unterstützen, WLAN in den Bussen bereitzustellen und zur Sicherung des fließenden Verkehrs das Baustellenmanagement erheblich zu verbessern.

Die von der EU avisierte Einführung der Busmaut schränkt die Mobilität der Reisenden wegen höherer Kosten ein, sagte Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des BdO. Deshalb sollten die Länder dazu ihr Veto einreichen. Um den akuten Mangel an Busfahrern entgegenzuwirken forderte sie, das Einsatzalter  junger, ausgebildeter Busfahrer herabzusetzen. Der Einsatz erst ab dem 24. Lebensjahr ist nicht begründbar.

Zudem muss die Bürokratie der EU, die Millionen Reisenden und Verkehrsunternehmen das Leben schwer macht, deutlich abgebaut werden.

Mit der Präsentationen der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH und  der Messe Berlin zur Veranstaltung BUS2BUS schloss das Vormittagsprogramm der Tagung.

Der Nachmittag war mit interessanten Fachvorträgen wie die des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)  zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Busunternehmen, der Haftpflichtgemeinschaft Deutscher Nahverkehrs- und Versorgungsunternehmen (HDNA) zum Thema des unterschiedlichen Haftungsrechtes in den europäischen Ländern und der  HJS Emission Technology GmbH (HJS) zum Thema Umrüstung von Dieselfahrzeugen mit Bundesförderung gewidmet.

Zur praxisnahen Thematik dieser Vorträge gab es von den Teilnehmern viele Fragen und eine rege Diskussion.

Am Rande der Jahrestagung haben 5 Bushersteller und weitere 25 branchenrelevante Firmen und Einrichtungen ihre neuesten Produkte präsentiert  und sich mit den anwesenden Busunternehmern und Gästen ausgetauscht.

Die Abendveranstaltung nach Abschluss der Tagung war wie immer das Highlight des Mitgliedertreffens und bot neben unterhaltsamen Beiträgen auch viel Raum für regen Austausch zwischen Mitgliedern und Gästen.

Abschließend noch einmal herzlichen Dank an alle, die durch ihre unterschiedlichste Unterstützung die Veranstaltung ermöglicht haben.

 

26. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

26. Jahrestagung des VdOB am 2. November 2018 im Hotel Van Der Valk in Blankenfelde-Mahlow

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und der Termin unserer Jahrestagung  rückt immer näher.

Zahlreiche Mitglieder, Aussteller und Gäste haben sich bereits zur Veranstaltung angemeldet.

Unser Verband hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Mit der Wahl des neuen Vorstandes im November 2017 und der damit einhergehenden deutlichen „Verjüngung“ ist auch „frischer Wind“ in die Verbandsarbeit eingezogen.

So wurden neue Themen aufgegriffen, die Werbung neuer Verbandsmitglieder forciert und das Verbandsleben durch eine interessante Infotour im April 2018 nach Holland und erstmals durch ein Sommerfest bei „Baum & Zeit“ in Beelitz-Heilstätten, bereichert. Diese Veranstaltung ist bei den Teilnehmern sehr gut angekommen und wird sicherlich nicht die letzte dieser Art gewesen sein.

Die Vorstandsmitglieder nahmen an verschiedenen Veranstaltungen des BdO als auch an Tagungen und Kongressen anderer Institutionen und Verbänden teil.

Höhepunkt der Verbandsarbeit ist natürlich unsere Jahrestagung wo wir über Aktuelles informieren und über die zur Zeit wichtigen und brisanten Themen diskutieren wollen.

Auf unserer Tagesordnung stehen u.a. die Themen

– Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und

Gesundheit (LAVG)

– Versicherungsmanagement für kleinere Unternehmen und

– wie können unsere Busse noch sauberer werden

Bereits am Vorabend  werden sich viele Mitglieder und Aussteller zusammenfinden um sich auszutauschen. Und nicht zuletzt wird es anlässlich unserer Abendveranstaltung zum Abschluss  der Jahrestagung die Gelegenheit geben in lockerer Atmosphäre dies oder jenes interessante Gespräch zu führen.

Auch für das Jahr 2019 sind bereits interessante Verbandsaktivitäten geplant. Auf alle Fälle wird das Sommerfest des VdOB fester Bestandteil des Veranstaltungsplanes werden.

Die Messe Bus2Bus steht ebenso wieder auf dem Programm wie auch ein Besuch der BusWorld in Brüssel um nur die wichtigsten zu nennen.

Nun freuen wir uns aber erst einmal darauf, zahlreiche Mitglieder und Gäste zu unserer Jahrestagung zu begrüßen und wünschen uns allen eine interessante Veranstaltung.

Sommerfest des VdOB am 21. Juni 2018 bei „BAUM & ZEIT“ in Beelitz – Heilstätten

Das war doch eine gute Idee – das erste Sommerfest des VdOB bei „Baum & Zeit“ in Beelitz-Heilstätten durchzuführen.

Unserer Einladung waren außer den Verbandsmitgliedern auch einige unserer außerordentlichen Mitglieder und Partner gefolgt. Eine gute Mischung wie sich später zeigte, um in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Auf uns wartete als erstes eine interessante Führung über das historische Gelände der ehemaligen Lungenheilstätte mit seinen zum Teil stark vom Verfall gezeichneten Gebäuden.

                    

Danach gab es eine kurze Präsentation mit Ausblick über den weiteren Ausbau des Geländes und der vorhandenen Gebäude. Erstaunlich, was sich auf dem Gelände seit unserem ersten Besuch im Januar 2017 getan hat. Besonders schön waren die vielen beleuchteten Elemente, die überall im Gelände für Highlights sorgten und in der Abendstimmung das Gelände in einer geheimnisvollen Atmosphäre erstrahlen ließen.

Inzwischen war das Grillbüffet aufgebaut und der Duft vom Grill wehte uns schon entgegen. Hungrig und gut gelaunt ließen wir uns mit leckerem Essen und Trinken verwöhnen. Zwischen Grillbüffet und süßem Nachtisch mit Kuchen, Eis und guten Getränken „erklommen“ die meisten der Gäste den Baukronenpfad um sich das Gelände in der untergehenden Abendsonne noch einmal von oben anzusehen und die schöne Stimmung mit einigen Fotos einzufangen.

              

Schade, daß die Nacht der Sommersonnenwende mit etwas kühlen Temperaturen aufwartete, die uns aber letztendlich die Stimmung nicht verdorben haben.

Alles in allem war unser Sommerfest ein gelungener Abend und alle waren der Meinung, daß das Sommerfest jedes Jahr zu einem festen Bestandteil unseres Vereinslebens werden sollte…

Bericht über die Informationsreise des VDOB vom 8. – 12. April 2018 nach Holland

  

Im gut besetztem VDL Futura FHD2 und mit allerlei kulinarischen Leckereien von Uwe und Danny Dahlitz an Bord, ging unsere Reise pünktlich um 9:00 Uhr los von Fahrland in Richtung Holland.

Bei guter Stimmung und schönem Wetter erreichten wir nach kurzem Zwischenaufenthalt am Kaiser Wilhelm Denkmal in Porta Westfalica , gegen 18:00 Uhr unser schönes Hotel in Zeist. Nach Bezug der Zimmer und einem Abendessen im Hotel ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen.

Am nächsten Tag hatten wir den Besuch des Keukenhof’s auf dem Programm. Entgegen aller Befürchtungen war die Tulpenblüte schon in vollem Gange und wir konnten in den weitläufigen, prächtig blühenden Anlagen und Pflanzenhallen so manche Rarität bewundern. Nach einem „Geheimtipp“ von Ulf, unserem Busfahrer, haben wir danach noch bei Rudi reichlich Tulpenzwiebeln und andere Stauden eingekauft.

Danach ging es mit dem Bus weiter nach Nordwijk an Zee zum Meer. Dort erwartete uns leider kaltes, trübes Wetter. Aber mit Fantasie konnte man sich vorstellen, wie schön es im Sommer an dem schönen weitläufigen Strand ist. Einem Mutigen reichte diese Vorstellung allerdings nicht und er stürzte sich wagemutig in die Fluten – er hat es übrigens gut überstanden! Wir haben uns derweil in einer urigen Strandgaststätte mit warmen Getränken wieder aufgewärmt. Danach ging es zurück nach Zeist in’s Hotel.

Der nächste Tag war ganz der Erkundung der Schönheiten Hollands gewidmet. Dazu ging es vorerst über den über 30 km langen, 1957 zwischen Marken- und Ijsselmeer erbauten Markendamm. Nach einer kurzen Pause am „Checkpoint Charlie“ erreichten wir das schöne Städtchen Enkhuizen, wo wir nach kurzem Stadtbummel in den Gassen der Altstadt eine Mittagspause einlegten.

     

Am Nachmittag erreichten wir Katwoude. Hier konnten wir (in Gesellschaft zahlreicher Bustouristen aus ganz Deutschland) auf einem Käsebauernhof Interessantes über die Herstellung des holländischen Käses erfahren und eine große Auswahl an Käsesorten probieren, bevor sich fast jeder – wie beabsichtigt – für den Kauf einiger leckerer Käsesorten entschied.

Danach folgte gleich nebenan eine Einweihung in die Geheimnisse der Holzschuhmacherei.

    

Nach diesem schönen Tag fuhren wir mit vielen Eindrücken und einigen Mitbringseln  im Gepäck über die in Holland zahlreichen Autobahnen zurück nach Zeist.

Der letzte Tag der Reise führte uns zum eigentlichen Ziel: Den VDL – Bus Fabriken in Valkenswaard. Hier wartete ein spannendes, vom VDL-Management gemeinsam mit Uwe und Danny Dahlitz organisiertes Programm auf uns. Nach herzlichem Empfang bei VDL Bus & Coach gab es eine Unternehmenspräsentation, bei der wir u.a. erfuhren, dass dieses Familienunternehmen, das 1953 gegründet wurde, bereits in dritter Generation von der Familie van der Leegte geführt wird. Die inzwischen 96 Werke der VDL-Gruppe beschäftigen heute in 20 Ländern ca. 16.000 Mitarbeiter, die neben den unterschiedlichsten anderen Produkten auch ca. 1.500 Busse, ausschließlich in Holland und Belgien,  im Jahr herstellen.

Bei der Werksbesichtigung erhielten wir einen umfassenden Einblick in den Produktionsprozess. Durch die Anwendung des Prinzips der „Nestarbeit“ wird hier konsequent der alte Grundsatz „Meine Hand für mein Produkt“ durchgesetzt. Am Ende spiegelt sich das in der hohen Qualität der Produkte wieder. Ein weiteres Merkmal der VDL Busse ist das durchgängig verfolgte Leichtbauprinzip, das sich letztlich in einem sehr geringen Kraftstoffverbrauch niederschlägt. Bemerkenswert ist ebenfalls der sehr kleine Wendekreis der Busse, trotz 12,90 m Länge auf nur zwei Achsen, der sich insbesondere bei den in Holland und inzwischen auch bei uns (wieder) vorzufindenden zahlreichen  Kreisverkehren von Vorteil ist und enorme Zusatzkosten für die Omnibus Unternehmer spart.

Angefüllt mit vielen interessanten Informationen und Eindrücken fuhren wir zurück nach Zeist, wo wir im Zentrum  dieses schönen Ortes, in einem gemütlichen Restaurant zu Abend gegessen und den letzten Tag unserer Reise genossen haben.

  

Die Rückreise verlief trotz einer Stau-bedingten Umfahrung der Stadt Hannover ohne Probleme und wir landeten wieder sicher und pünktlich in Fahrland.

Vorher bedankten wir uns noch ganz herzlich bei Uwe und Danny Dahlitz ( Omnibusvertrieb Ost – seit 1991 ), Michael Schinke ( GEFA Berlin ) und nicht zuletzt bei unserem Busfahrer Ulf Lesczynski ( Prignitzer Windkraft GbR ) und seinem „Gehilfen“ Stefan Pehle ( AC Busreisen Potsdam ) für ihren Einsatz bei der sehr sicheren Durchführung der Fahrt.

Unser besonderer Dank gilt natürlich auch den VDL Mitarbeitern, Frau Els Holweg und Herrn Pieter Gerdingh, für ihr Engagement bei der Unternehmenspräsentation und Werksbesichtigung sowie Frau Sandra Neumann von Wörlitz Tourist, die für uns aus der „trockenen“ Fahrt nach Eindhoven eine umfassende „Holland-Entdeckungstour“ machte.

Last, but not least, ein ganz klein wenig Statistik:

Die gesamte Kraftstoffabrechnung unseres Reisebusses VDL Futura FHD2, wiesen nach Ende der Fahrt eine Gesamtstrecke von 3.171 km bei einem Durchschnittsverbrauch von 18,6 l Diesel/100km aus, das zollt sicher Beachtung und lässt so manchen Unternehmer bei seinen Kosten – Nutzen Abrechnungen, neidisch werden.

Bericht von der 25. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

25. Jahrestagung des VdOB am 3. November 2017 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde – Mahlow

Zur 25. Jahrestagung des VdOB stand auch die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Es hatten sich zusätzlich zu den bisherigen Vorstandsmitgliedern einige neue Kandidaten zur Wahl gestellt von denen auch drei in den Vorstand gewählt wurden.

    

Außer den Mitgliedsunternehmen waren auch 22 Firmen der Einladung zu unserer Jubiläumstagung gefolgt um ihre Produkte zu präsentieren.

Unmittelbar nach der internen Wahlversammlung wurden die 22 Aussteller vom neu gewählten Vorstand und einigen geladenen Gästen im Rahmen eines Rundgangs besucht.

Nach etwas verspätetem Beginn des offiziellen Teils der Tagung und der Begrüßung durch den Vorstand überbrachten der  verkehrspolitische Sprecher  der Landtagsfraktion der CDU, Rainer Genilke und die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kerstin Kircheis Grüße und Glückwünsche ihrer Fraktionen zum 25. Jubiläum des Verbandes.

Sie betonten wie wichtig der Beitrag der privaten Busunternehmen an der Sicherung des ÖPNV im Land Brandenburg ist und sicherten ihre Unterstützung bei der Lösung künftiger Probleme zu. Ebenfalls beste Wünsche zum 25. Jubiläum überbrachten Christian Wahl, Pressesprecher des BdO und Hartwig Rolf, Referatsleiter im MIL. Beide wiesen darauf hin, welcher Wandel in den nächsten Jahren auch in der Busbranche zu erwarten ist, um die steigenden Fahrgastzahlen im ÖPNV zu bewältigen:  neue Verkehrskonzepte, Digitalisierung in allen Bereichen, ökologischere Fahrweise durch zunehmenden Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben wie z.B. Elektrobusse und nicht zuletzt Weiterentwicklung der Technik zum automatischen bis hin zum autonomen Fahren.

Daß die bisher dafür geplanten Mittel nicht ausreichen war allen klar. Auch dafür müssen Lösungen gefunden werden, damit die wachsenden Anforderungen bewältigt werden können.

                        

Nach der Mittagspause hielt Gerd Bretschneider von der Fuhrgewerbeinnung einen interessanten, kurzweiligen Vortrag über die täglichen Probleme und Herausforderungen der Unternehmer in der Busbranche und untermalte seine Ausführungen mit anschaulichen Beispielen auch im Hinblick auf die zukünftige technische Entwicklung . Sein engagierter Vortrag verhinderte daß die Zuhörer nicht wie üblich nach dem  Mittagessen in’s „Suppenkoma“ fielen und dem Vortrag interessiert folgten.

Nicht weniger interessant war der nachfolgende Vortrag von Dirk Benndorf von der DEKRA-Niederlassung Potsdam zum Thema Sicherheitsoptimierung von Bussen, einschließlich des vorbeugenden Brandschutzes. Grundlage seiner Ausführungen war eine Präsentation von Markus Engelhaaf von der DEKRA-Unfallforschung Stuttgart. Für die Busunternehmen war dieser Vortrag angesichts der Busunfälle in der jüngsten Vergangenheit  sehr lehrreich. Zum Abschluss der Tagung erhielten die Einrichtungen Baum & Zeit Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten und die Stadt Luckau die Möglichkeit ihre  touristischen Angebote vorzustellen und die Busunternehmen aufzufordern, ihre interessanten Angebote in ihre Reiseprogramme aufzunehmen.

Das Angebot von Baum & Zeit konnten sich die Teilnehmerinnen des Begleitprogrammes parallel  zur Tagung gleich vor Ort ansehen und sie kehrten begeistert zurück.

Nach Ende der Tagung hatten die Teilnehmer noch einmal Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen mit den Ausstellern im Foyer Gespräche zu führen und sich deren Produkte anzusehen.

          

Auch die Busse auf dem Parkplatz vor dem Tagungssaal standen noch einmal im Mittelpunkt des  Interesses der Tagungsteilnehmer und im GEFA-Bus wurden bei guten Getränken noch angeregte Gespräche geführt.

Pünktlich bis 19:30 Uhr trafen alle Gäste zu unserer Jubiläums- Abendveranstaltung ein.

Nach einem guten Essen vom reichhaltigen Büffet sorgten „Die Geliebten“ mit ihrem Programm für reichlich vergnügte Stimmung und DJ Olli brachte es fertig mit seiner Musik die Gäste zu motivieren und einige Tänzer auf die Tanzfläche zu locken, die auch bis zum Schluss der Veranstaltung durchhielten.

          

Das Resümee: eine rundum gelungene Jubiläums-Tagung, ein vergnügliches Abendprogramm und zufriedene Teilnehmer und Gäste, die gern im nächsten Jahr wiederkommen.

Bericht über die Inforeise zur Busworld Europe Kortrijk (Belgien), Europäische Linien- und Reisebusmesse vom 20. bis 22.10. 2017

Die 24. Busmesse in Kortrijk, mit 376 Ausstellern aus 36 Ländern, war auch in diesem Jahr wieder Anziehungspunkt für die Fachleute der Busbranche aus aller Welt.

Auch eine Gruppe von interessierten Busunternehmern unseres Verbandes startete am 20.10. morgens gegen 6:00 Uhr von Berlin nach Belgien zur  Busworld Kortrijk.

Wolfgang Momber von der Generalvertretung Setra organisierte und begleitete unsere Tour. Die GEFA-Bank stellte  für diese Reise einen modernen Setra-Konferenzbus zur Verfügung, der keine Wünsche offen ließ.

    

Nach Ankunft gegen 18:00 Uhr  in unseren Hotel in Gent gehörte der Abend vorerst einem geselligen Abendessen. Am nächsten Morgen gegen 9:00 Uhr ging es los zur Messe.

In neun Messehallen waren alle führenden Bushersteller mit ihren neuesten Fahrzeugen und eine Vielzahl von Zulieferfirmen  mit ihren technischen Neuheiten vertreten. Der Fortschritt der Digitalisierung in der Busbranche wurde nahezu an jedem Messestand deutlich.

Schwerpunkte waren in diesem Jahr Busse mit sehr geringem Schadstoffausstoß, der Trend zu Hybrid- und Elektrobussen für den Stadtverkehr und nicht zuletzt der Trend zum autonomen Fahren. Bei letzterem ist die Frage nicht ob autonome Fahrzeuge kommen werden, sondern wann.

Auch die Angebote für barrierefreie Busse waren vielfältiger und ausgereifter. Der Tag wurde von allen Reiseteilnehmern intensiv genutzt um Geschäftspartner aufzusuchen, die neuesten Reisebusse und deren technische Weiterentwicklungen zu bestaunen und nicht zuletzt viele Fachgespräche auf den Messeständen zu führen.

Die gut gefüllten Messehallen zeigten den hohen Bedarf der Busbranche sich auf der Busworld zu präsentieren. Die Messe konnte auch 2017 nicht alle Wünsche nach einem Ausstellungsstand erfüllen, die Warteliste zählte mehr als 60 Aussteller.

Deshalb wurde schweren Herzens die Entscheidung getroffen die bei Ausstellern und Besuchern beliebte Busworld von Kortrijk ab 2019 in die Brussels EXPO zu verlegen, weil dort mehr als die doppelte Ausstellundfläche zur Verfügung steht.

Nach einem anstrengenden Messetag gab es noch eine sehr interessante Grachtenfahrt durch Gent (teilweise unterm Regenschirm). Bei einem gemeinsamen Abendessen verbrachten wir danach noch einen langen Abend mit anregenden Gesprächen.

                

Am Sonntag früh ging es vollgepackt mit neuen Eindrücken auf die Heimreise.

Wir bedanken uns nochmal bei Wolfgang Momber für die Begleitung und die Betreuung auf der Messe sowie bei der GEFA für die Bereitstellung des Busses und insbesondere bei Daniel Scherr für die bewährte Betreuung im Bus während der gesamten Reise.

Sicherlich wird es 2019 wieder eine Inforeise – diesmal nach Brüssel- geben.

25. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

Jahrestagung 2017

25. Jahrestagung des VdOB am 3.11. 2017 in Blankenfelde-Mahlow

Der Diesel-Skandal, drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge  und nicht zuletzt der  Einsatz von Elektrofahrzeugen als  bevorzugte Alternative  für die Diesel-Flotten lösten in den vergangenen Wochen und Monaten heiße Debatten aus.

Nicht weniger brisant sind die Diskussionen über Sicherheitskonzepte für Busse, die durch einige Busunfälle in der jüngsten Vergangenheit erneut entfacht wurden.

Auch die in einigen Regionen zunehmende Tendenz einer Rekommunalisierung macht den Unternehmern Sorgen.

Das sind alles Themen, mit denen unsere Busunternehmer tagaktuell konfrontiert werden und die viele Fragen aufwerfen.

Deshalb wollen wir anlässlich unserer Jahrestagung , die am 3. November 2017 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde-Mahlow stattfindet, einige dieser Themen und insbesondere das Thema Bussicherheit umfassend behandeln und den Tagungsteilnehmern einen breiten Diskussionsaustausch dazu ermöglichen und Fragen beantworten.

In der Busbranche ist bereits in den letzten Jahren modernste Technik eingezogen. Die Busse verfügen heute über automatische Bremsassistenten, Spurwechselassistenten und andere digitale Sicherheitssysteme.

In den nächsten Jahren wird es zur Verbesserung der Bussicherheit weitere Entwicklungen geben. Das und mehr wird den Tagungsteilnehmern insbesondere durch die Vorträge von

– Gerd Bretschneider, Fuhrgewerbeinnung Berlin-Brandenburg und

– Dirk Benndorf, DEKRA, NL-Leiter, Potsdam / einschl. Präsentation von

Markus Egelhaaf, DEKRA-Unfallforschung, Stuttgart

vermittelt werden. (hier geht es zum Tagungsprogramm)

Der Bedarf an öffentlicher Mobilität wird aufgrund der demografischen Entwicklung stetig steigen. Deshalb geht es zukünftig nicht zuletzt um die Entwicklung nachhaltiger Lösungen, die optimale Mobilität bei höchstmöglicher Sicherheit  garantieren.

Die gesamte Busbranche wird also vor große Herausforderungen gestellt, um den   wachsenden Anforderungen an den öffentlichen Verkehr in den nächsten Jahren gerecht zu werden.

Wir werden uns diesen Herausforderungen stellen.