Bericht von der 25. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

25. Jahrestagung des VdOB am 3. November 2017 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde – Mahlow

Zur 25. Jahrestagung des VdOB stand auch die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Es hatten sich zusätzlich zu den bisherigen Vorstandsmitgliedern einige neue Kandidaten zur Wahl gestellt von denen auch drei in den Vorstand gewählt wurden.

    

Außer den Mitgliedsunternehmen waren auch 22 Firmen der Einladung zu unserer Jubiläumstagung gefolgt um ihre Produkte zu präsentieren.

Unmittelbar nach der internen Wahlversammlung wurden die 22 Aussteller vom neu gewählten Vorstand und einigen geladenen Gästen im Rahmen eines Rundgangs besucht.

Nach etwas verspätetem Beginn des offiziellen Teils der Tagung und der Begrüßung durch den Vorstand überbrachten der  verkehrspolitische Sprecher  der Landtagsfraktion der CDU, Rainer Genilke und die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kerstin Kircheis Grüße und Glückwünsche ihrer Fraktionen zum 25. Jubiläum des Verbandes.

Sie betonten wie wichtig der Beitrag der privaten Busunternehmen an der Sicherung des ÖPNV im Land Brandenburg ist und sicherten ihre Unterstützung bei der Lösung künftiger Probleme zu. Ebenfalls beste Wünsche zum 25. Jubiläum überbrachten Christian Wahl, Pressesprecher des BdO und Hartwig Rolf, Referatsleiter im MIL. Beide wiesen darauf hin, welcher Wandel in den nächsten Jahren auch in der Busbranche zu erwarten ist, um die steigenden Fahrgastzahlen im ÖPNV zu bewältigen:  neue Verkehrskonzepte, Digitalisierung in allen Bereichen, ökologischere Fahrweise durch zunehmenden Einsatz von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben wie z.B. Elektrobusse und nicht zuletzt Weiterentwicklung der Technik zum automatischen bis hin zum autonomen Fahren.

Daß die bisher dafür geplanten Mittel nicht ausreichen war allen klar. Auch dafür müssen Lösungen gefunden werden, damit die wachsenden Anforderungen bewältigt werden können.

                        

Nach der Mittagspause hielt Gerd Bretschneider von der Fuhrgewerbeinnung einen interessanten, kurzweiligen Vortrag über die täglichen Probleme und Herausforderungen der Unternehmer in der Busbranche und untermalte seine Ausführungen mit anschaulichen Beispielen auch im Hinblick auf die zukünftige technische Entwicklung . Sein engagierter Vortrag verhinderte daß die Zuhörer nicht wie üblich nach dem  Mittagessen in’s „Suppenkoma“ fielen und dem Vortrag interessiert folgten.

Nicht weniger interessant war der nachfolgende Vortrag von Dirk Benndorf von der DEKRA-Niederlassung Potsdam zum Thema Sicherheitsoptimierung von Bussen, einschließlich des vorbeugenden Brandschutzes. Grundlage seiner Ausführungen war eine Präsentation von Markus Engelhaaf von der DEKRA-Unfallforschung Stuttgart. Für die Busunternehmen war dieser Vortrag angesichts der Busunfälle in der jüngsten Vergangenheit  sehr lehrreich. Zum Abschluss der Tagung erhielten die Einrichtungen Baum & Zeit Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten und die Stadt Luckau die Möglichkeit ihre  touristischen Angebote vorzustellen und die Busunternehmen aufzufordern, ihre interessanten Angebote in ihre Reiseprogramme aufzunehmen.

Das Angebot von Baum & Zeit konnten sich die Teilnehmerinnen des Begleitprogrammes parallel  zur Tagung gleich vor Ort ansehen und sie kehrten begeistert zurück.

Nach Ende der Tagung hatten die Teilnehmer noch einmal Gelegenheit bei Kaffee und Kuchen mit den Ausstellern im Foyer Gespräche zu führen und sich deren Produkte anzusehen.

          

Auch die Busse auf dem Parkplatz vor dem Tagungssaal standen noch einmal im Mittelpunkt des  Interesses der Tagungsteilnehmer und im GEFA-Bus wurden bei guten Getränken noch angeregte Gespräche geführt.

Pünktlich bis 19:30 Uhr trafen alle Gäste zu unserer Jubiläums- Abendveranstaltung ein.

Nach einem guten Essen vom reichhaltigen Büffet sorgten „Die Geliebten“ mit ihrem Programm für reichlich vergnügte Stimmung und DJ Olli brachte es fertig mit seiner Musik die Gäste zu motivieren und einige Tänzer auf die Tanzfläche zu locken, die auch bis zum Schluss der Veranstaltung durchhielten.

          

Das Resümee: eine rundum gelungene Jubiläums-Tagung, ein vergnügliches Abendprogramm und zufriedene Teilnehmer und Gäste, die gern im nächsten Jahr wiederkommen.

Bericht über die Inforeise zur Busworld Europe Kortrijk (Belgien), Europäische Linien- und Reisebusmesse vom 20. bis 22.10. 2017

Die 24. Busmesse in Kortrijk, mit 376 Ausstellern aus 36 Ländern, war auch in diesem Jahr wieder Anziehungspunkt für die Fachleute der Busbranche aus aller Welt.

Auch eine Gruppe von interessierten Busunternehmern unseres Verbandes startete am 20.10. morgens gegen 6:00 Uhr von Berlin nach Belgien zur  Busworld Kortrijk.

Wolfgang Momber von der Generalvertretung Setra organisierte und begleitete unsere Tour. Die GEFA-Bank stellte  für diese Reise einen modernen Setra-Konferenzbus zur Verfügung, der keine Wünsche offen ließ.

    

Nach Ankunft gegen 18:00 Uhr  in unseren Hotel in Gent gehörte der Abend vorerst einem geselligen Abendessen. Am nächsten Morgen gegen 9:00 Uhr ging es los zur Messe.

In neun Messehallen waren alle führenden Bushersteller mit ihren neuesten Fahrzeugen und eine Vielzahl von Zulieferfirmen  mit ihren technischen Neuheiten vertreten. Der Fortschritt der Digitalisierung in der Busbranche wurde nahezu an jedem Messestand deutlich.

Schwerpunkte waren in diesem Jahr Busse mit sehr geringem Schadstoffausstoß, der Trend zu Hybrid- und Elektrobussen für den Stadtverkehr und nicht zuletzt der Trend zum autonomen Fahren. Bei letzterem ist die Frage nicht ob autonome Fahrzeuge kommen werden, sondern wann.

Auch die Angebote für barrierefreie Busse waren vielfältiger und ausgereifter. Der Tag wurde von allen Reiseteilnehmern intensiv genutzt um Geschäftspartner aufzusuchen, die neuesten Reisebusse und deren technische Weiterentwicklungen zu bestaunen und nicht zuletzt viele Fachgespräche auf den Messeständen zu führen.

Die gut gefüllten Messehallen zeigten den hohen Bedarf der Busbranche sich auf der Busworld zu präsentieren. Die Messe konnte auch 2017 nicht alle Wünsche nach einem Ausstellungsstand erfüllen, die Warteliste zählte mehr als 60 Aussteller.

Deshalb wurde schweren Herzens die Entscheidung getroffen die bei Ausstellern und Besuchern beliebte Busworld von Kortrijk ab 2019 in die Brussels EXPO zu verlegen, weil dort mehr als die doppelte Ausstellundfläche zur Verfügung steht.

Nach einem anstrengenden Messetag gab es noch eine sehr interessante Grachtenfahrt durch Gent (teilweise unterm Regenschirm). Bei einem gemeinsamen Abendessen verbrachten wir danach noch einen langen Abend mit anregenden Gesprächen.

                

Am Sonntag früh ging es vollgepackt mit neuen Eindrücken auf die Heimreise.

Wir bedanken uns nochmal bei Wolfgang Momber für die Begleitung und die Betreuung auf der Messe sowie bei der GEFA für die Bereitstellung des Busses und insbesondere bei Daniel Scherr für die bewährte Betreuung im Bus während der gesamten Reise.

Sicherlich wird es 2019 wieder eine Inforeise – diesmal nach Brüssel- geben.

25. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

Jahrestagung 2017

25. Jahrestagung des VdOB am 3.11. 2017 in Blankenfelde-Mahlow

Der Diesel-Skandal, drohende Fahrverbote für Dieselfahrzeuge  und nicht zuletzt der  Einsatz von Elektrofahrzeugen als  bevorzugte Alternative  für die Diesel-Flotten lösten in den vergangenen Wochen und Monaten heiße Debatten aus.

Nicht weniger brisant sind die Diskussionen über Sicherheitskonzepte für Busse, die durch einige Busunfälle in der jüngsten Vergangenheit erneut entfacht wurden.

Auch die in einigen Regionen zunehmende Tendenz einer Rekommunalisierung macht den Unternehmern Sorgen.

Das sind alles Themen, mit denen unsere Busunternehmer tagaktuell konfrontiert werden und die viele Fragen aufwerfen.

Deshalb wollen wir anlässlich unserer Jahrestagung , die am 3. November 2017 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde-Mahlow stattfindet, einige dieser Themen und insbesondere das Thema Bussicherheit umfassend behandeln und den Tagungsteilnehmern einen breiten Diskussionsaustausch dazu ermöglichen und Fragen beantworten.

In der Busbranche ist bereits in den letzten Jahren modernste Technik eingezogen. Die Busse verfügen heute über automatische Bremsassistenten, Spurwechselassistenten und andere digitale Sicherheitssysteme.

In den nächsten Jahren wird es zur Verbesserung der Bussicherheit weitere Entwicklungen geben. Das und mehr wird den Tagungsteilnehmern insbesondere durch die Vorträge von

– Gerd Bretschneider, Fuhrgewerbeinnung Berlin-Brandenburg und

– Dirk Benndorf, DEKRA, NL-Leiter, Potsdam / einschl. Präsentation von

Markus Egelhaaf, DEKRA-Unfallforschung, Stuttgart

vermittelt werden. (hier geht es zum Tagungsprogramm)

Der Bedarf an öffentlicher Mobilität wird aufgrund der demografischen Entwicklung stetig steigen. Deshalb geht es zukünftig nicht zuletzt um die Entwicklung nachhaltiger Lösungen, die optimale Mobilität bei höchstmöglicher Sicherheit  garantieren.

Die gesamte Busbranche wird also vor große Herausforderungen gestellt, um den   wachsenden Anforderungen an den öffentlichen Verkehr in den nächsten Jahren gerecht zu werden.

Wir werden uns diesen Herausforderungen stellen.

Bericht über die Informationsreise des VdOB vom 02.- 06. April 2017 nach Göteborg / Schweden

Die Abendsonne schien noch als um 17:45 Uhr in Kiel die Fähre von STENA-LINA Richtung Göteborg ablegte und sie weckte die Frühaufsteher am nächsten Morgen wieder als sie über dem Meer aufstieg. Pünktlich um 09:15 Uhr legte dann die Fähre im Hafen von Göteborg an.

Unser Busfahrer Kurt Herrmann, ein Schwedenliebhaber und – kenner hat nach unserer Ankunft, in Abstimmung mit Volvo-Busse, das geplante Tagesprogramm geändert und statt der vorgesehenen  Stadtrundfahrt mit uns einen Ausflug in die schöne Umgebung von Göteborg unternommen. Eine sehr gute Entscheidung waren sich alle einig, denn bei Sonnenschein, sehr schöner Landschaft und interessanten Sehenswürdigkeiten hatten wir einen zwar anstrengenden, aber erlebnisreichen Tag. Die geplante Stadtrundfahrt sollte später nachgeholt werden.

Nach dem Einchecken im Hotel Opera und nach dem Bezug der Zimmer klang der Abend mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel aus.

Am zweiten Tag unserer Reise war volles Programm bei VOLVO geplant. Dazu fuhren wir zum VOLVO -Truck Experience Center, wo zuerst nach einem interessanten Einführungsvortrag ein Rundgang durch die Volvo-Truck Geschichte stattfand. Danach ging es auf die Teststrecke, wo jeder mit einem Bus oder Truck seiner Wahl eine Testfahrt durchführen konnte. Das war ein besonderes Erlebnis nicht nur für die Männer, sondern auch für  einige mutige Frauen. Leider war die Zeit zu knapp bemessen, denn dieser oder jener hätte ganz  gern noch mit dem großen Holz-Truck die Teststrecke absolviert.

Im Volvo-Bus Experience Center, bekamen wir dann am Nachmittag interessante Einblicke welchen hohen Stellenwert seit Gründung von VOLVO im Jahr 1927, die Sicherheit und der Umweltschutz haben. Dazu wurden uns innovative Techniken vorgestellt, mit denen die Fahrzeuge ausgerüstet sind.

Unter anderem hat VOLVO als erstes Unternehmen den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt im PKW (Amazon) eingeführt. Fahrsicherheitssysteme und Fahrerassistenzsysteme werden kontinuierlich entwickelt.

So wurde z.B. für Trucks ein System eingeführt, das beim Abbiegen überwacht, ob sich Personen (Radfahrer) im toten Winkel des Fahrzeugs befinden. In diesem Fall erfolgt eine automatische Bremsung. Aber auch die Ausbildung von Fahrern im sicheren Umgang mit Fahrerassistenzsystemen wird kontinuierlich weiter entwickelt, um Unfälle zu vermeiden.

Ganz oben steht das angestrebte Ziel: Keine Unfälle mit VOLVO – Fahrzeugen!

Von hoher Wichtigkeit ist bei VOLVO die Entwicklung der Elektromobilität. Bei der Einführung  entsprechender praxistauglicher Technologien gehört VOLVO zu den Vorreitern.

Wie das in der Praxis funktioniert, haben wir bei der Besichtigung der Indoor-Bushaltestelle des Elektrobusses der Linie 55 erfahren. Mit dem Elektrobus konnten wir dann auch eine Strecke fahren.

Am vierten Tag stand die Besichtigung des  VOLVO-Bus-Chassis Werkes in Boras auf dem Programm. Dort werden im Jahr ca. 5000 Chassis für  Busse hergestellt, verpackt und in alle Welt versandt. Nach einer kurzen Einführung konnten wir die einzelnen Fertigungsstationen in den Werkhallen im Rahmen einer Führung besichtigen.

Anschließend ging es zum VOLVO – Museum. Im Rahmen einer interessanten Führung wurde uns sehr viel über die Entwicklung von VOLVO von seiner Gründung 1927 bis heute vermittelt. Besonders die Palette der ausgestellten historischen Fahrzeuge war faszinierend.

Am Nachmittag wurde die geplante Stadtrundfahrt nachgeholt. Mit einer Schifffahrt einschließlich Abendessen klang der viertägige Aufenthalt in Göteborg aus.

Für die rundum gelungene, informative und erlebnisreiche Infotour 2017 haben die Unternehmen VOLVO, Stena-Line und die GEFA einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Für Ihre Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Reise möchten wir uns im Namen aller Beteiligten ganz herzlich bedanken.

VdOB erkundet gemeinsam mit einigen Busunternehmen am 26.1. 2017 den Baumkronenpfad „Baum & Zeit“ in Beelitz – Heilstätten

Zu einem Erlebnis der „besonderen Art“ hatte uns die Geschäftsführung von „Baum & Zeit“ Beelitz-Heilstätten eingeladen um bei schönstem Winterwetter Ihre Angebote für Gruppenreisen vorzustellen.

Was uns hier präsentiert wurde, hat alle unsere Erwartungen übertroffen.

Wir lernten unter sachkundiger Führung das einzigartige historische Gelände und die Bauten   der ehemaligen Lungenheilstätte Beelitz-Heilstätten nebst seiner wechselhaften hundertjährigen Geschichte kennen.

Die durch Verfall und Vandalismus gezeichneten Gebäude strahlen etwas faszinierendes und geisterhaftes zugleich aus

Besonders magische Einblicke auf das Gelände und die Gebäude hat man vom Baumkronenpfad aus. Dieser beginnt am 40 m hohen Aussichtsturm, der über einen Fahrstuhl barrierefrei zu erreichen ist.

Von der Aussichtsplattform in 36 m Höhe hat man einen ersten Überblick über das riesige Parkgelände.

Besonders interessante Einblicke bieten sich den Besuchern auf dem 300 m langen Baumkronenpfad, wenn er die Ruine des „Alpenhauses“ überquert auf deren Dach ein inzwischen 70-jähriger Wald wächst.

Zahlreiche Informationstafeln auf dem Baumkronenpfad informieren die Besucher über die spannende Geschichte und den Baumbestand des Waldparks.

Neben den vielfältigen saisonalen Angeboten für die Besucher ist in den nächsten Jahren ein weiterer Ausbau des Geländes mit zusätzlichen gastronomischen Angeboten  und interessanten Erlebnisbereichen geplant. Man darf gespannt sein.

Auf alle Fälle ist ein Besuch dieses einzigartigen Kultur- und Gartendenkmals heute schon ein großes Erlebnis für die ganze Familie.

Weiter Informationen und Angebote unter:  www.baumundzeit.de

Bericht von der 24. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

24. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V. (VdOB) am 4. November 2016 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde-Mahlow

Es war eine gute Entscheidung unsere diesjährige Tagung im zentral gelegenen Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde – Mahlow durchzuführen, denn es bot hervorragende Bedingungen für unsere Veranstaltung.
Bereits am Vorabend reisten zahlreiche Verbandsmitglieder und Aussteller an und tauschten sich in lockeren Gesprächsrunden aus.
Zur Tagung am 4. November waren insgesamt mehr als 100 Mitglieder, Partner, Aussteller und Gäste unserer Einladung gefolgt.

Digitalisierung in der Busbranche, das war das übergreifende Thema, das unsere Tagungsordnung bestimmte.

Traditioneller Auftakt vor Beginn der eigentlichen Tagung war die interne Mitgliederversammlung in deren Rahmen aktuelle Themen des Verbandes besprochen wurden.
Im Anschluss daran fand die Begrüßung der 19 Aussteller mit Rundgang des Vorstandes und der Gäste durch die Präsentationen im Foyer und der Besuch der 3 Busaussteller im Außenbereich des Hotels statt.

Zum offiziellen Beginn der Tagung begrüßte der Verbandspräsident Ulrich Mehlmann die Mitglieder, Aussteller und Gäste.

Danach folgte das Grußwort des Landtagsabgeordneten und Präsidenten der Landesverkehrswacht, Rainer Genilke, der im Anschluss gemeinsam mit Präsident Ulrich Mehlmann den Busfahrer Heiko Danckert, vom Unternehmen Michael-Reisen für seine hervorragenden Leistungen den Titel „Busfahrer des Jahres 2016“ verlieh.

Diese Auszeichnung soll zur Tradition werden und der Titel „Busfahrer des Jahres“ zukünftig zu jeder Jahrestagung vergeben  werden.

Besonders interessiert verfolgten die Tagungsteilnehmer den Redebeitrag von Matthias Schröter vom BdO, der insbesondere über den Stand der Digitalisierung in der Branche  sowie zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Themen des privaten Busgewerbes informierte. Digitalisierung, Elektromobilität, automatisiertes und autonomes Fahren sind keine ferne Zukunftsmusik mehr, sondern sehr nahe Realität.  Dazu verwies er auf die gemeinsame Veranstaltung des BdO mit der Messe Berlin „Fachkongress und Messe BUS2BUS“, die  am 25.und 26. April 2017 auf dem Berliner Messegelände stattfindet und dieses Thema im Focus hat.

                  

Sehr ausführlich und informativ waren die Vorträge von Herrn Leo Ernst, PKF München zum Thema „Eigenwirtschaftliche Antragstellung durch KMU“ und von Jan Falkenstern, CarTec  GmbH Berlin,  zum Thema „Tom-Tom-Telematics in der Busbranche“.
Damit sich alle Teilnehmer diese Informationen noch einmal abrufen können, haben wir die Präsentationen der beiden Referenten auf unserer Website im internen Mitgliederbereich eingestellt.

Einen interessanten Einblick in die Vorbereitung der IGA 2017, die vom 13.4. – 15.10. 2017 auf dem Gelände der „Gärten der Welt“ in Berlin-Marzahn stattfindet, vermittelte Astrid Werner mit einer lebendigen Präsentation.
Für Busunternehmen wird es wieder sehr attraktive Reiseangebote zum Besuch dieser beachtenswerten Gartenschau geben. Wer sich vorab informieren möchte kann auf der Website der IGA 2017 schon vieles über den Stand der Vorbereitung erfahren.

Nach Beendigung der Tagung konnten sich die Mitglieder und Gäste noch bei Kaffee und Kuchen im Foyer die Angebote der Aussteller ansehen und weitere Gespräche führen.
Besonderer Anziehungspunkt für derartige Gespräche war der in diesem Jahr erstmalig zum Einsatz gebrachte und in Blankenfelde-Mahlow vorgestellte neue Konferenzbus der GEFA-Bank. Hier können aus „normalen“ Geschäftsgesprächen Erlebnisse werden, wie die Reaktionen unserer Mitglieder und anderer Aussteller, die ebenfalls alle bewiesen haben, daß Verkaufen nicht nur Rechnungen schreiben bedeutet, deutlich machten.

Als touristisches „Damenprogramm“  wurde parallel zur Tagung eine interessante Führung im Tropenparadies „Tropical Islands“ durchgeführt, die mit einer gemütlichen Kaffeerunde endete. Danach ging es wieder zurück ins Hotel VAN DER VALK.

Die Abendveranstaltung im großen Saal des Hotels VAN DER VALK  bot noch einmal allen Mitgliedern und Gästen die Möglichkeit sich mit vielen Gesprächspartnern auszutauschen und bei Musik, einem leckeren Büffet und außergewöhnlicher Unterhaltung durch Ihre Majestät den „Alten Fritz“ gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen.

Unsere 25. Jahrestagung, mit Neuwahl des Vorstandes, ist am 3. 11. 2017 geplant.

Wir laden heute schon alle Mitglieder dazu herzlich ein, dieses Jubiläum gemeinsam mit uns zu begehen. Wir würden uns freuen, Sie zu unserer 25. Jahrestagung begrüßen zu können.

 

Digitalisierung in der Busbranche

   

Digitalisierung in der Busbranche,

das wird das übergreifende Thema zu unserer Jahrestagung sein, die am 4. November 2016 im Hotel VAN DER VALK in Blankenfelde-Mahlow stattfindet.

Schon längst ist die Digitalisierung in unseren Alltag eingezogen und beherrscht fast alle Bereiche unseres Lebens.

Aber was bedeutet das für unsere Branche? Wo stehen wir in dieser Entwicklung und wohin wird die Entwicklung noch gehen?

In der Busbranche ist bereits in den letzten Jahren modernste Technik eingezogen. Wir verfügen über automatische Bremsassistenten, Spurwechselassistenten und andere digitale Sicherheitssysteme.

Auch für den Fahrgast gibt es bereits viele neue digitale Nutzungsstrukturen. Fahrtickets werden bereits überwiegend am Automaten gekauft und über Fahrpläne informiert man sich per App. Hier wird es in den nächsten Jahren eine Reihe weiterer interessanter Entwicklungen geben.

Der Bedarf an öffentlicher Mobilität wird steigen, deshalb geht es zukünftig u.a. um die Entwicklung nachhaltiger Lösungen wie Mobilitätsketten, Mobilitätsverbünden und nicht zuletzt auch um die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen insbesondere zur Feinerschließung ländlicher Regionen.

Die private Busbranche wird durch die Digitalsierung vor große Herausforderungen gestellt. Wie nehmen wir die Herausforderung an damit wir nicht von der digitalen Revolution überrollt werden?

Dazu hat der BdO am 15. März dieses Jahres das „BdO-Experten-Forum Bus 4.0“ veranstaltet um über die neuen Entwicklungen zu informieren.

Sicher ist, bereits in 10 Jahren wird sich der öffentliche Verkehr enorm verändert haben.

Wir sind gespannt und darüber wollen wir diskutieren.

 

 

Bericht über die Informationsreise des Verbandes der Omnibusunternehmen des Landes Brandenburg (VdOB) vom 13.3. bis 17.3. 2016 nach Südtirol

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Pünktlich, Sonntag früh um 8:00 Uhr startete unser „Weltmeisterbus“ vom Gelände  Mercedes Benz in Berlin Spandau, in Richtung Süden. Bereits die Busfahrt durch die ganze Bundesrepublik aber insbesondere durch das Alpenland war voller Eindrücke.

Unser Ziel, Hotel Post Gries in Bozen, haben wir gegen 19:00 Uhr erreicht.

Die Landeshauptstadt Südtirols – Bozen stand gleich am ersten Tag auf unserem Programm. Während einer interessanten Stadtführung  lernten wir die malerische Altstadt mit ihren Laubengängen und den legendären Obstmarkt kennen.

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Bei herrlichem Sonnenschein ließen wir den Vormittag auf dem Waltherplatz, zu Füßen des Denkmals von Walther von der Vogelweide, mit seinen zahlreichen Restaurants und Cafés ausklingen.

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter entlang der Südtiroler Weinstraße zum Weingut BRIGL,  wo uns eine außergewöhnlich heitere Kellereibesichtigung mit Weinprobe geboten wurde.

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Der „Kellermeister“ hat uns nicht nur in die Geheimnisse der Weinkelterei eingeweiht sondern brachte uns gleichzeitig in humorvoller Weise einiges über die Lebensart und das Gemüt der Südtiroler bei.

Nicht zuletzt waren die verkosteten Weine sehr gut und alle nutzten das Angebot einige Weine zu kaufen.

Am nächsten Tag ging unsere Reise zum Gardasee. Vom kleinen Städtchen Riva del Garda mit seinen drei historischen Stadttoren ging es mit dem Schiff nach Limone wo wir  die Möglichkeit hatten die malerische Altstadt zu besichtigen und über die Mittagszeit die heimische Küche zu genießen. Anschließend ging es weiter nach Malcesine.

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Dieser überaus malerische Ort mit seinen kleinen Plätzen, Laubengängen und holprigen Pflasterwegen zog seinerzeit schon Johann Wolfgang von Goethe an. Als dieser die auf dem umliegenden Felsen thronende Skalingerburg in seinem Skizzenblock festhalten wollte, wurde er für einen österreichischen Spion gehalten und inhaftiert. Nur einem literaturkundigem Einheimischen dem der Name Goethe ein Begriff war, hatte Goethe es zu verdanken, dass er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Dieses Schicksal blieb uns erspart und wir konnten nach einem erlebnisreichen Tag unsere Heimreise ins Hotel antreten.

An unserem letzten Tag ging es vorerst hoch hinaus in die Bergwelt, den Vinschgau. Vorbei an der Gemeinde Kastelbell mit dem Schloss Juval, das sich in Privatbesitz von Reinhold Messmer befindet, ging es weiter nach Schlunderns und Glums, der kleinsten Stadt Südtirols mit einer noch vollkommen erhaltenen Stadtmauer. Hier schien noch alles im Winterschlaf, es war windig und kühl und wir waren froh, dass wir letztendlich doch noch ein Restaurant fanden um uns etwas aufzuwärmen.

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Auf der Weiterfahrt zum Reschenstausee hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden verschneiten Berggipfel. Der Reschenstausee, aus dem noch heute der Kirchturm des versunkenen Dorfes Alt-Graun ragt, lag noch unter einer dicken Eisdecke.

Auf der Fahrt zurück ins Tal kam die Sonne wieder zum Vorschein und wir erlebten am Nachmittag Meran bei herrlichem Sonnenschein. In dieser Stadt vermischen sich mittelalterliche Bauten und das Flair der mondänen Kurstadt das schon Kaiserin Sissi zu schätzen wusste.

Bei einer Stadtführung lernten wir die bekannten Laubengassen, schöne, stimmungsvolle Plätze sowie das Kurhaus mit der Kurpromenade kennen.

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Bei einem Cappuccino oder Eis konnten wir noch das schöne, milde Klima und den Blick auf die umliegenden verschneiten Berggipfel genießen, bevor es wieder zurück zum Hotel nach Bozen ging.

Auf unserer Heimreise begleitete uns die Sonne den ganzen Tag. Besonders schön war die Abweichung von unserer Reiseroute über Garmisch-Patenkirchen , wo wir immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die verschneite Bergwelt der Alpen hatten.

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Fast pünktlich um 19:00 Uhr traf unser Bus wieder in Berlin-Spandau ein.

Hinter uns lagen erlebnisreiche Tage in Südtirol, mit einer sehenswerten Landschaft, touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten und  liebenswürdigen Menschen.

Nicht zuletzt ein großes Dankeschön an Mercedes Benz, Herrn Popis, für die Bereitstellung des Busses, den Busfahrer Herrn Kaiser und die Rundumbetreuung im Bus durch Herrn Busch und Herrn Steller. Danke auch an Herrn Behrendt für die zeitweise Vertretung des Busfahrers sowie  an die Reiseführung durch „alpetours“ Frau Dangl und Herrn Sharif.

Bitte vormerken: die nächste Infotour findet voraussichtlich in der 14. KW 2017 statt.

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