Schulstart in Deutschland

Schulstart in Deutschland: Busverbände fordern gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung zur besonderen Vorsicht im Straßenverkehr auf

Im Rahmen der Sicherheitsinitiative BUSSTOP empfing Brandenburgs Staatssekretärin Ines Jesse Frau Leonard und Frau Ludwig vom BdO, die Vorsitzende des VdOB, Frau Herz und 20 Schulkinder von der Inselschule Töplitz.

Dabei überreichten die Kinder der Staatssekretärin eine Mappe mit selbst gezeichneten Bildern zum Thema Verkehrssicherheit.

Die gemeinsame Botschaft: Gerade jetzt gilt es besonders auf die ABC-Schützen zu achten…

Weiterte Informationen dazu in der Pressemitteilung des BdO unter: www.bdo.org/presse/pressemeldungen

2. Sommerfest des VdOB am 19.6. 2019 auf Schultz’ens Siedlerhof in Glindow/OT Elisabethhöhe

Das Wetter hat es zum  diesjährigen Sommerfest des VdOB, mit über 30 Grad am Abend besonders gut gemeint.

Wir waren zu Gast bei einer netten Familie, nämlich im Familienunternehmen Schultz auf Schultz’ens  Siedlerhof in Glindow/ Elisabethhöhe.

Während nach und nach alle Gäste eintrafen, gab es erst einmal ein kaltes Erfrischungsgetränk für jeden Geschmack in schönem Ambiente unter Sonnenschirmen.

Hier haben sich alle erstmal akklimatisiert, bevor uns Schultz Junior durch das Unternehmen führte. Wir hörten Interessantes über die Geschichte der Familie und des Siedlerhofes in seiner heutigen Form.

Besonders spannend war die Führung durch die GLINA Whisky – Destillerie, der größten (von 2) in Deutschland. Hier erfuhren wir nicht nur wie der Whisky hergestellt wird, wir wurden auch in die Geheimnisse und die Bedeutung der richtigen Fässer für die Lagerung des Whisky, eingeweiht.

Dabei hat Masterdestiller Michael Schultz auch hie und da aus dem „Nähkästchen“ geplaudert und uns so manches Histörchen in Zusammenhang mit der Whiskyherstellung erzählt.

Außer Whisky werden auf dem Hof u.a. auch handgemachte Obstweine, Obstbrände und Liköre hergestellt. Und das alles mit Zutaten aus eigener landwirtschaftlicher Produktion.

 

Etwas ermüdet aber beeindruckt von der Professionalität, wie Familie Schultz den Hof führt, gingen wir über zum kulinarischen Teil unseres Sommerfestes, dem Abendessen im Restaurant.

Unsere Vorstandsvorsitzende, Heidi Herz, ließ es sich nicht nehmen die Gäste mit einer kleinen Tischrede auf den Abend einzustimmen und auf einen schönen Sommerabend mit einem Glas Wein anzustoßen.

Serviert wurde ein Menü mit Spargelsuppe als Vorspeise, Spargel mit Schnitzel als Hauptgericht und  leckeres Eis als Nachspeise.

Als alle wieder draußen im Freien unter den kühlenden Sonnenschirmen Platz genommen hatten, begann die Verkostung der verschiedenen Whiskysorten.

Nach jeder Whisky-Probe wurden die ohnehin immer regen Gespräche zwischen den Mitgliedern und Gästen noch intensiver und „lockerer“.

Alles in allem war  es ein sehr schöner Abend.

Zum Schluss, gegen 23:30 Uhr stand ein Shuttlebus für die Gäste, die eine Übernachtung im „Hotel zur Insel“ in Werder gebucht hatten bereit.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Hans-Jürgen Hennig, der den Bus einschließlich Fahrer zur Verfügung gestellt hat.

 

Bericht über die Informationsreise des VdOB vom 7.- 11. April 2019 nach Wien

Schönes Wetter, alle vollzählig an Bord und die Reiseverpflegung für die lange Fahrt gut verstaut, ging es pünktlich los in Richtung Wien. Zuerst mit Stefan Behrendt und danach mit Stefan Pehle am Steuer haben wir die Fahrt bei Sonnenschein in unserem komfortablen Setra S516HDH sehr genossen.

Nach einigen Zwischenstopps hatten wir gegen 19:00 Uhr Wien erreicht. Das erste beeindruckende Bauwerk das wir auf der Fahrt zum Hotel zu Gesicht  bekamen war eine Müllverbrennungsanlage!?. Aber nicht irgendeine, sondern ein architektonisch und farblich beeindruckender  Hundertwasser – Bau, mit hoch aufragendem Schornstein und goldener Kugel, die in der Abendsonne leuchtete. Was für ein schöner Empfang in Wien…

Nach dem Einchecken, gemeinsamen Abendessen und noch einem kurzen Besuch an der Hotelbar war für die meisten Ruhe angesagt, denn am nächsten Morgen ging es gleich zum Betriebshof der Firma Dr. Richard.

Dort wurden wir von Dr. Richard persönlich empfangen. In einer Präsentation stellten er und sein Technischer Leiter, Herr Strasser, das Unternehmen vor, das mit ca. 1000 Bussen an 12 Standorten in Österreich, der Schweiz und Deutschland, größtes privates Busunternehmen im deutschsprachigem Raum ist. Die Firmenzentrale mitten in Wien platzt bereits aus allen Nähten und soll in der Wiener Seestadt an der U2 mit ca. 50.000 qm neu aufgebaut werden. Damit verbunden soll gleichzeitig der technische Wandel für klimafreundliches Fahren Einzug halten. Digitalisierung, Elektrobusse, Fahren mit Wasserstoff und autonomes Fahren sollen vorangetrieben werden.  Für die Wasserstoffbetankung der Busse soll der Wasserstoff am neuen Standort selbst hergestellt  werden. Wie alle andern Unternehmer hat auch Dr. Richard akute Personalprobleme, die durch die Konkurrenz aus Südosteuropa (Lohnkosten, Personal- und Sozialstandarts) noch verstärkt werden.

Ab Mittag ging es weiter mit einer sehr informativen, 3-stündigen Stadtrundfahrt mit Ausstieg am Schloss Bellevue.

Nachdem wir in einer kurzen Kaffeepause einen weiteren Teil des leckeren Kuchens von Frau Riese verspeist hatten, ging es gleich weiter Richtung Schloss Schönbrunn.

Die kaiserliche Sommerresidenz wurde nach dem Vorbild von Versailles errichtet und ist von einem weitläufigen Park umgeben. Im Rahmen einer Audio-Guide-Führung haben wir uns das prächtige Schoss angesehen. Danach konnten wir noch den Ostermarkt auf dem Vorplatz des Schlosses besuchen, ein kleines Ostergeschenk kaufen oder einfach nur einen Kaffee oder eine andere typische österreichische Leckerei genießen.

Der Abend war geprägt von der „Jagd“  auf ein gutes Schnitzel-Restaurant, wo wohl keiner eine Enttäuschung erlebt hat…

Tag drei unserer Fahrt stand voll im Zeichen der Erkundung der Stadt Wien. Auftakt war ein 3-Stündiger Stadtrundgang in der Wiener Innenstadt. Unser Stadtführer Helmut hat uns nicht nur mit viel interessanten Informationen, sondern auch mit einer großen Portion Wiener Charme die Stadt Wien nahe gebracht. Uns allen wurde klar, daß die „Schatztruhe“ Wien nicht in 3 Stunden zu erkunden ist.

Pflastermüde endete unser Stadtrundgang im renommierten Cafe Central, wo uns eine Kaffeetafel nebst der legendären Wiener Sachertorte erwartete. Die Begeisterung über die Sachertorte hielt sich bei den meisten jedoch in Grenzen…

Nachdem die Kräfte etwas aufgetankt waren, konnte am Nachmittag jeder auf eigene Faust die Stadt weiter erkunden.

Den Abend nutzten einige  zum Besuch  eines Strauß-Mozart-Konzerts im Wiener Kursalon (nach deren Aussage übrigens sehr empfehlenswert) und der Rest der Gruppe traf sich zum Abendessen im „Schnitzelrestaurant“ um die Ecke.

Am letzten Tag unserer Reise ging es ins Umland von Wien, in die Wachau. In Begleitung unserer charmanten Reisleiterin Maria war die erste Station das Stift Melk. Nach einer Führung und einem kurzen Besuch des Gottesdienstes in der Schlosskirche fuhren wir dann immer entlang der Donau nach Krems-Angern zum Marillenhof Aufreiter.

Dort erwartete uns bereits die Familie Aufreiter um uns ihr Unternehmen vorzustellen und uns mit leckeren Kostproben ihres Sortiments an Produkten von Konfitüre, Likör, Wein, Saft etc. zu verwöhnen. Von Wein und Likör gut gelaunt nahmen wir dann im Restaurant unsere vorab bestellten köstlichen Marillen-Menüs ein. Danach hatten wir die Möglichkeit im Hofladen einige Produkte zu kaufen. Besonders beliebt war der Wein, der ein willkommenes Mitbringsel für die bevorstehenden Ostertage war.

Auf dem Heimweg machten wir noch einen Abstecher  in die mittelalterliche Stadt Krems. Im Rahmen eines kleinen Stadtrundganges erfuhren wir von unserer Reiseleiterin Maria interessante und kuriose Geschichten.

Voll mit Eindrücken von der Stadt, seinen charmanten Bewohnern und der schönen Umgebung von Wien traten wir am nächsten Morgen die Heimreise an.

Wir waren uns alle einig, daß Wien nicht nur eine Reise wert ist…

Für die schöne, erlebnisreiche Infotour gilt unser besonderer Dank:

– dem Hauptsponsor, Wolfgang Momber von der Omnibuskompetenz Berlin GmbH
– dem bewährten Partner GEFA Bank, der auch dieses Mal maßgeblich an der
  Vorbereitung der hervorragenden Bordverpflegung beteiligt war
– Frau Pohl von Wörlitz Tourist für die Reiseplanung
– unserem Fahrer, Stefan Pehle (AC Busreisen Potsdam) und seinen beiden „Helfern“
  Stefan Behrendt und Peter Nieder,
– sowie Jörg Wollgast, der uns als EvoBus-Vertreter die
  gesamte Fahrt über begleitete.

Bericht von der 26. Jahrestagung des Verbandes der Busunternehmen des Landes Brandenburg e.V.

26. Jahrestagung des Verbandes der Omnibusunternehmen des Landes Brandenburg e.V. (VdOB) am 2.11. 2018 im Hotel VAN DER VALK in 15827 Blankenfelde-Mahlow

Schönes Herbstwetter und hohe Teilnehmerzahlen von Mitgliedern, Ausstellern und Gästen sorgten für gute Stimmung zur  diesjährigen Mitgliederversammlung des VdOB.

Dem Bus gehört die Zukunft. Das war die zentrale Aussage aller Beteiligten an unserer Jahrestagung. Denn die hervorragende Umweltbilanz der Busse im  öffentlichen Verkehr wird zukünftig dazu führen, daß mehr und mehr in den flächendeckenden ÖPNV investiert werden muss um den Autoverkehr auf unseren Straßen zu reduzieren.

Deshalb war die Teilnahme von Ministerin Kathrin Schneider und BDO-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard an unserer Jahrestagung von großer Bedeutung.

Sie vermittelten Ihre aktuellen Positionen zur weiteren Entwicklung der Branche, ohne die zurzeit bestehenden Probleme auszuklammern.

        

Der Bedarf an öffentlicher Mobilität wird aufgrund der demografischen Entwicklung immer umfangreicher. Deshalb geht es zukünftig nicht zuletzt um die Entwicklung nachhaltiger Lösungen, die optimale Mobilität garantieren. Dazu sollen laut Mobilitätsstrategie des Landes Brandenburg die Verkehrsstränge vom Berliner Umland in die Regionen erweitert werden. Die Landesförderung der Plus-Bus-Systeme ist laut Ministerin Schneider ein wichtiges Element dabei.

Um das Busfahren noch attraktiver zu machen, forderte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Rainer Genilke die Herstellung der Barrierefreiheit in den Bussen finanziell zu unterstützen, WLAN in den Bussen bereitzustellen und zur Sicherung des fließenden Verkehrs das Baustellenmanagement erheblich zu verbessern.

Die von der EU avisierte Einführung der Busmaut schränkt die Mobilität der Reisenden wegen höherer Kosten ein, sagte Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des BdO. Deshalb sollten die Länder dazu ihr Veto einreichen. Um den akuten Mangel an Busfahrern entgegenzuwirken forderte sie, das Einsatzalter  junger, ausgebildeter Busfahrer herabzusetzen. Der Einsatz erst ab dem 24. Lebensjahr ist nicht begründbar.

Zudem muss die Bürokratie der EU, die Millionen Reisenden und Verkehrsunternehmen das Leben schwer macht, deutlich abgebaut werden.

Mit der Präsentationen der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH und  der Messe Berlin zur Veranstaltung BUS2BUS schloss das Vormittagsprogramm der Tagung.

Der Nachmittag war mit interessanten Fachvorträgen wie die des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)  zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Busunternehmen, der Haftpflichtgemeinschaft Deutscher Nahverkehrs- und Versorgungsunternehmen (HDNA) zum Thema des unterschiedlichen Haftungsrechtes in den europäischen Ländern und der  HJS Emission Technology GmbH (HJS) zum Thema Umrüstung von Dieselfahrzeugen mit Bundesförderung gewidmet.

Zur praxisnahen Thematik dieser Vorträge gab es von den Teilnehmern viele Fragen und eine rege Diskussion.

Am Rande der Jahrestagung haben 5 Bushersteller und weitere 25 branchenrelevante Firmen und Einrichtungen ihre neuesten Produkte präsentiert  und sich mit den anwesenden Busunternehmern und Gästen ausgetauscht.

Die Abendveranstaltung nach Abschluss der Tagung war wie immer das Highlight des Mitgliedertreffens und bot neben unterhaltsamen Beiträgen auch viel Raum für regen Austausch zwischen Mitgliedern und Gästen.

Abschließend noch einmal herzlichen Dank an alle, die durch ihre unterschiedlichste Unterstützung die Veranstaltung ermöglicht haben.