Bericht über die Informationsreise des Verbandes der Omnibusunternehmen des Landes Brandenburg (VdOB) vom 13.3. bis 17.3. 2016 nach Südtirol

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Pünktlich, Sonntag früh um 8:00 Uhr startete unser „Weltmeisterbus“ vom Gelände  Mercedes Benz in Berlin Spandau, in Richtung Süden. Bereits die Busfahrt durch die ganze Bundesrepublik aber insbesondere durch das Alpenland war voller Eindrücke.

Unser Ziel, Hotel Post Gries in Bozen, haben wir gegen 19:00 Uhr erreicht.

Die Landeshauptstadt Südtirols – Bozen stand gleich am ersten Tag auf unserem Programm. Während einer interessanten Stadtführung  lernten wir die malerische Altstadt mit ihren Laubengängen und den legendären Obstmarkt kennen.

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Bei herrlichem Sonnenschein ließen wir den Vormittag auf dem Waltherplatz, zu Füßen des Denkmals von Walther von der Vogelweide, mit seinen zahlreichen Restaurants und Cafés ausklingen.

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter entlang der Südtiroler Weinstraße zum Weingut BRIGL,  wo uns eine außergewöhnlich heitere Kellereibesichtigung mit Weinprobe geboten wurde.

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Der „Kellermeister“ hat uns nicht nur in die Geheimnisse der Weinkelterei eingeweiht sondern brachte uns gleichzeitig in humorvoller Weise einiges über die Lebensart und das Gemüt der Südtiroler bei.

Nicht zuletzt waren die verkosteten Weine sehr gut und alle nutzten das Angebot einige Weine zu kaufen.

Am nächsten Tag ging unsere Reise zum Gardasee. Vom kleinen Städtchen Riva del Garda mit seinen drei historischen Stadttoren ging es mit dem Schiff nach Limone wo wir  die Möglichkeit hatten die malerische Altstadt zu besichtigen und über die Mittagszeit die heimische Küche zu genießen. Anschließend ging es weiter nach Malcesine.

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Dieser überaus malerische Ort mit seinen kleinen Plätzen, Laubengängen und holprigen Pflasterwegen zog seinerzeit schon Johann Wolfgang von Goethe an. Als dieser die auf dem umliegenden Felsen thronende Skalingerburg in seinem Skizzenblock festhalten wollte, wurde er für einen österreichischen Spion gehalten und inhaftiert. Nur einem literaturkundigem Einheimischen dem der Name Goethe ein Begriff war, hatte Goethe es zu verdanken, dass er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Dieses Schicksal blieb uns erspart und wir konnten nach einem erlebnisreichen Tag unsere Heimreise ins Hotel antreten.

An unserem letzten Tag ging es vorerst hoch hinaus in die Bergwelt, den Vinschgau. Vorbei an der Gemeinde Kastelbell mit dem Schloss Juval, das sich in Privatbesitz von Reinhold Messmer befindet, ging es weiter nach Schlunderns und Glums, der kleinsten Stadt Südtirols mit einer noch vollkommen erhaltenen Stadtmauer. Hier schien noch alles im Winterschlaf, es war windig und kühl und wir waren froh, dass wir letztendlich doch noch ein Restaurant fanden um uns etwas aufzuwärmen.

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Auf der Weiterfahrt zum Reschenstausee hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden verschneiten Berggipfel. Der Reschenstausee, aus dem noch heute der Kirchturm des versunkenen Dorfes Alt-Graun ragt, lag noch unter einer dicken Eisdecke.

Auf der Fahrt zurück ins Tal kam die Sonne wieder zum Vorschein und wir erlebten am Nachmittag Meran bei herrlichem Sonnenschein. In dieser Stadt vermischen sich mittelalterliche Bauten und das Flair der mondänen Kurstadt das schon Kaiserin Sissi zu schätzen wusste.

Bei einer Stadtführung lernten wir die bekannten Laubengassen, schöne, stimmungsvolle Plätze sowie das Kurhaus mit der Kurpromenade kennen.

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Bei einem Cappuccino oder Eis konnten wir noch das schöne, milde Klima und den Blick auf die umliegenden verschneiten Berggipfel genießen, bevor es wieder zurück zum Hotel nach Bozen ging.

Auf unserer Heimreise begleitete uns die Sonne den ganzen Tag. Besonders schön war die Abweichung von unserer Reiseroute über Garmisch-Patenkirchen , wo wir immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die verschneite Bergwelt der Alpen hatten.

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Fast pünktlich um 19:00 Uhr traf unser Bus wieder in Berlin-Spandau ein.

Hinter uns lagen erlebnisreiche Tage in Südtirol, mit einer sehenswerten Landschaft, touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten und  liebenswürdigen Menschen.

Nicht zuletzt ein großes Dankeschön an Mercedes Benz, Herrn Popis, für die Bereitstellung des Busses, den Busfahrer Herrn Kaiser und die Rundumbetreuung im Bus durch Herrn Busch und Herrn Steller. Danke auch an Herrn Behrendt für die zeitweise Vertretung des Busfahrers sowie  an die Reiseführung durch „alpetours“ Frau Dangl und Herrn Sharif.

Bitte vormerken: die nächste Infotour findet voraussichtlich in der 14. KW 2017 statt.

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